Archiv für März, 2008

Bruno Spengler

Ein Dutzend Widersacher

Die Saison 2007 war nicht frei von Konflikten zwischen Audi und Mercedes. Wie hast du die Stimmung bei den Tests erlebt? 
Bruno Spengler: Für mich sind Spannungen relativ normal, denn wir stehen im intensiven Wettbewerb. Die beiden Hersteller investieren Geld und Arbeit in ihr Engagement und wollen gewinnen. In allen professionellen Sportarten gibt es Konfrontationen und Diskussionsstoff.

Im Speziellen gab es für dich einige unangenehme Begegnungen mit Timo Scheider. Habt ihr noch einmal miteinander gesprochen? 
Bruno Spengler: Nicht wirklich, aber die Vorfälle aus dem letzten Jahr liegen hinter uns. Wir beide haben noch keinen Urlaub gemeinsam verbracht, und daran wird sich wohl auch nichts ändern(lacht).

Wie bewertest du die Einführung der 2007 vielfach herbeigewünschten Boxenstoppfenster?

 
Bruno Spengler: Die Boxenstoppfenster tun der DTM gut, denn so wird es für alle, vor allem für die Zuschauer, einfacher, den Rennverlauf nachzuvollziehen. Niemand kann mehr zwei extrem frühe Boxenstopps einlegen, unbemerkt seine Runden fahren und dann am Ende plötzlich ganz vorne sein.

Die ersten ITR-Testfahrten in Mugello liegen hinter dir – wie sind sie für dich in der neuen C-Klasse verlaufen? 
Bruno Spengler: Insgesamt gut und interessant – nachdem ich in Estoril erste Tests mit der 2008er C-Klasse hatte, bin ich nun in Mugello zum ersten Mal in meinem eigenen Einsatzauto für die diesjährige Saison gefahren. Aber da ich nur von Montagmorgen bis Dienstagmittag gestestet habe, hatte ich natürlich etwas Pech mit dem Wetter. Die Wetterbedingungen haben sich immer wieder verändert. Es ist schwer, eine Aussage zu treffen, aber Probleme gab es keine; das Auto fühlte sich gut an.

Wie groß war der Nachteil, anders als Paul di Resta und Jamie Green nie unter konstant trockenen Bedingungen gefahren zu sein? 
Bruno Spengler: Da haben Bernd und ich schon Pech gehabt, zumal es in der Toskana eigentlich zu erwarten wäre, dass es zumindest einmal einen halben Tag trocken bleibt. Trotzdem war es für mich auch nützlich, im Regen zu fahren und mit dem Auto zu arbeiten, gerade nach einer so langen Pause.

Was war dein genereller Eindruck von der neuen C-Klasse? 
Bruno Spengler: Das letzte Mal, dass ich die 2007er-C-Klasse gefahren bin, war im Oktober beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim. Deshalb ist es schwer zu sagen, wie sich die beiden Autos im Vergleich anfühlen. Ich hatte auf den ersten Runden ein gutes Gefühl. Mehr werden wir aber wohl erst in Hockenheim wissen.

War die Testarbeit nun mit der nur modifizierten C-Klasse entspannter als 2007 mit dem komplett neuen Fahrzeug? 
Bruno Spengler: Im letzten Jahr hatten wir auch aerodynamisch ein komplett neues Auto, insofern hatten wir besonders viel zu tun. Aber insgesamt ist das Arbeitspensum für uns Fahrer das gleiche. Auch im vergangenen Jahr hat sich die Testarbeit für mich nicht besonders von der für 2006 unterschieden.

Wie hast du abseits der Tests deine Winterpause verbracht? 
Bruno Spengler: Dieses Jahr war ich leider gar nicht in Kanada. Ich bin in Frankreich geblieben, denn ich habe in Straßburg eine neue Wohnung bezogen – da gab es einiges zu tun. Ich habe neben all dem Fitnesstraining eine schöne Zeit mit Freunden in Straßburg verbracht, vor allem in der Zeit von Weihnachten bis Neujahr.

Trainierst du im Winter nach einem speziellen Fitnessprogramm? 
Bruno Spengler: Seit zwei bis drei Jahren absolviere ich während der Saison genauso wie im Winter ein ähnliches Fitnessprogramm, das ziemlich intensiv ist. Im Dezember mache ich eine Pause, von Januar bis März trainiere ich umso intensiver. Dazu muss ich mich gar nicht groß überwinden – ich treibe gern viel Sport, zum Beispiel Tennis, Squash, Laufen oder Fahrradfahren. Zu Beginn der Saison betreibe ich besonders viel Muskeltraining.

Gibt es unter deinen drei Teamkollegen bei HWA jemanden, den du für 2008 besonders fürchtest? 
Bruno Spengler: Alle drei Teamkollegen sind eine große Konkurrenz, aber die Konkurrenz kommt vor allem von Audi. Mit den vier Abt-Audi-Fahrern ist zu rechnen, vor allem mit Tom Kristensen und Mattias Ekström. Auch die 2007er-Autos beider Hersteller werden sehr schnell unterwegs sein. Es gibt zwölf bis 13 Fahrer, die Rennen gewinnen und eine große Rolle in der Meisterschaft spielen können.

Was war dein erster Eindruck von Paul di Resta? 
Bruno Spengler: Ich habe noch nicht zusammen mit ihm getestet, daher ist es schwer, ihn einzuschätzen. Letztes Jahr hat er jedenfalls eine gute Saison hingelegt. Er kann auf jeden Fall eine Rolle in der Meisterschaft spielen, genauso wie Jamie und Bernd.

Glaubst du, dass Jamie durch die beiden lang ersehnten Siege auch mental deutlich stärker in die Saison gehen wird? 
Bruno Spengler: Ich schaue nicht so viel auf die anderen Fahrer, aber Jamie hatte zum Ende der Saison zwei gute Rennen. In Hockenheim hat er aus eigener Kraft gesiegt, in Barcelona hätte unter anderen Umständen wohl ich mit zu den Siegkandidaten gezählt. Auch vor seinen Siegen war er oft stark, hatte aber auch häufig einiges Pech. Bei der aktuellen, starken Leistungsdichte der DTM kein einfacher Job.

Wie bewertest du den Einstieg von Ralf Schumacher? 
Bruno Spengler: Es ist gut für die DTM, dass Ralf Schumacher zu uns gekommen ist. Er wird viele neue Zuschauer für die DTM begeistern. Ich traue ihm zu, schnell unterwegs zu sein, denn schließlich hat er auch in der Formel 1 einige Rennen gewonnen und fuhr dort lange Zeit auf hohem Niveau.

Hättest du ihn lieber als Teamkollegen bei HWA gesehen? 
Bruno Spengler: Das war nicht meine Entscheidung, aber für mich wäre er ein Teamkollege wie jeder andere gewesen. Wir werden sehen, wie er sich dieses Jahr schlagen wird.

Glaubst du, dass Ralf Schumacher aus Vermarktungssicht ein Muss für die DTM war? 
Bruno Spengler: Die DTM bietet auch so eine gute Show und braucht nicht unbedingt einen Formel-1-Fahrer aber er ist mit Sicherheit das i-Tüpfelchen. Man hat auch an Mika Häkkinen und Jean Alesi gesehen, welche Begeisterung sie bei den Fans schaffen.

Dein eigenes Ziel für die kommende Saison sollte klar sein… 
Bruno Spengler: Mein Ziel ist auf jeden Fall die Meisterschaft, aber da bin ich nicht der Einzige. Es wird ein harter Kampf, aber ich werde wie in den letzten beiden Jahren alles dafür geben. Ich trainiere hart – und konzentriere mich voll und ganz auf die DTM.

© adrivo Sportpresse GmbH

 

Foto: Sutton

© www.KFZ.de 31032008

ITR-Test Oschersleben, Tag 1

Ekström zwischen Bestzeit & Crash

Nach vier Audi-Bestzeiten an vier Oschersleben-Testtagen 2007 dominieren die Ingolstädter auch in diesem Jahr die Zeitenlisten: Mit einer Zeit von 1:22.297 Minuten drehte Mattias Ekström dicht gefolgt von Teamkollege Timo Scheider im aktuellen Audi die schnellste Runde des Tages. Dennoch lag am trockenen ersten Tag in der Magdeburger Börde kaum ein Wimpernschlag zwischen Abt-Audi und HWA-Mercedes: Mit einem Rückstand von nur 33 Tausendstelsekunden folgte Paul di Resta auf Position drei.
Mit Blick auf die Zwischenfälle war das Glück auch heute nicht auf der Seite Audis: Nach den Unfällen von Oliver Jarvis und Timo Scheider in Mugello sorgte heute Mattias Ekström für eine unfreiwillige Unterbrechung. Nach einem Bremsdefekt und dem anschließenden Einschlag in die Streckenbegrenzung wurde der 2008er-A4 des Schweden vorerst irreparabel beschädigt. Ein Ausrutscher von HWA-Pilot Jamie Green mit einer beschädigten Frontpartie wesentlich glimpflicher abgelaufen.
“Wir laufen wir noch etwas dem Mugello-Testprogramm auf Grund des schlechten Wetters, das wir dort hatten, hinterher. Umso erfreulicher, dass die Ergebnisse, die wir heute erzielt haben, sehr aussagekräftig sind”, sieht Timo Scheider gegenüber der adrivo Sportpresse das Rätselraten der ersten ITR-Tests als beendet an. Nach den verregneten Testfahrten in Italien nutzten die elf Einsatzfahrer den ersten Testtag in der Magdeburger Mörde umso ausgiebiger.
Am fleißigsten präsentierte sich dabei Mathias Lauda im Mercedes-Jahreswagen mit 143 Runden – dicht gefolgt vom designierten TME-Piloten Christijan Albers. Seine vorläufige Teamkollegin Katherine Legge – als einzige Audi-Pilotin mit komplett neuem Sponsordesign unterwegs – distanzierte der Vizechampion am Ende um mehr als eine halbe Sekunde.

Tagesvergleich

 

 

 

 

 

Platz Fahrer (Fahrzeug) Zeit Runden
 
1. Mattias Ekström (Audi 2008) 1:22.297´128
 
2.Timo Scheider (Audi 2008)1:22.324´92
 
3. Paul di Resta (Mercedes 2008)1:22.330 131
 
4. Jamie Green (Mercedes 2008)1:22.520 115
5.Alexandre Prémat (Audi 2007) 1:22.653 136

6.Mike Rockenfeller (Audi 2007) 1:22.662 140

7.Ralf Schumacher (Mercedes 2007) 1:23.998 109

8.Christijan Albers (Audi 2006) 1:24.092 141

9.Mathias Lauda (Mercedes 2007) 1:24.193 143

10. Katherine Legge (Audi 2006) 1:24.655 96

11.Susie Stoddart (Mercedes 2007) 1:25.988 19

12.Martin Tomczyk (Audi 2008) -  2
 

 

Foto: Sutton

© www.KFZ.de 31032008

 

 

 

 

 

Scheider über Testtag 1

Aussagekräftige Ergebnisse

Akute Rutschgefahr, durchkreuzte Testpläne, kryptische Zeitenlisten: Auch für Timo Scheider hatten sich die ersten ITR-Testfahrten in Mugello bei die Saisonvorbereitung als wenig hilfreich erwiesen. Ganz anders der zweite Testtag in Oschersleben. “Grundsätzlich bin ich mit dem ersten Testtag sehr zufrieden. Wir haben schon einige Setup-Arbeit machen können. Allerdings laufen wir noch etwas dem Mugello-Testprogramm auf Grund des schlechten Wetters, das wir dort hatten, hinterher”, bilanziert Scheider gegenüber der adrivo Sportpresse. Nach seinem Fauxpas vom ersten Mugello-Testtag verlief der Testauftakt in der Magdeburger Börde für den Abt-Audi-Piloten diesmal reibungslos.

Auch die trockenen Streckenbedingungen in der Motorsport Arena trugen zur guten Laune Scheiders bei: “Umso erfreulicher, dass die Ergebnisse, die wir heute erzielt haben, sehr aussagekräftig sind. Vorhin bin ich zwei Long Runs gefahren, die sehr positiv verlaufen sind.” Bereits die Oscherslebener ITR-Testfahrten im Vorjahr, bei denen alle vier Tagesbestzeiten an die Ingolstädter gingen, bildeten für Audi ein gutes Omen: “Insofern stimmt mich der Test in Oschersleben sehr zuversichtlich, was den Saisonauftakt in Hockenheim angeht.”

© adrivo Sportpresse GmbH

 

Foto: Sutton

© www.KFZ.de 31032008

Citroen in Argentinien

Ein perfektes Wochenende

Wenn bei einer Rallye schwierigste Bedingungen herrschen und nur drei von 12 punktberechtigten WRC Fahrzeugen ohne größere Probleme ins Ziel kommen, kann ein Team, das zwei davon stellt, nur zufrieden sein. Wenn dann noch beide Fahrzeuge auf dem Podium landen, ein Fahrer die Rallye zum vierten Mal in Folge gewinnt und damit nicht nur einen neuen Rekord aufstellt, sondern auch die Führung in der Fahrer WM zurückerobert, sind den Superlativen Tür und Tor geöffnet. Entsprechend zufrieden war man bei Citroen über den fünften Citroen Sieg in Folge in Argentinien.

Auch nüchtern betrachtet hatte Citroen allen Grund sich über das Resultat zu freuen. Als das in der Nähe von Versailles ansässige Team zuletzt in Schweden mit einem Ausfall Loebs und dem durch eine Strafzeit gehandicapten Sordo eine schwache Rallye zeigte, nutze Ford das mit einem Dreifachsieg. Umso bitterer war es für Citroen als das Team bei der anschließenden Rallye Mexiko die Probleme Fords nicht nutzen und konnte und Ford – begünstigt durch den Ausfall Sordos – seinen Vorsprung in der WM Wertung sogar noch ausbauen konnte. Jetzt schwächelte der Titelverteidiger erneut und Citroen nutze die Chance: Fünf Punkte Vorsprung in der Fahrerwertung und nur noch drei Punkte in der Konstrukteurswertung, Citroen machte insgesamt nicht weniger als 9 Punkte gut. Dass Conrad Rautenbach in einem privat eingesetzen C4 seine ersten Punkte erzielen konntem rundete das Ergebnis perfekt ab, die Euphorie nach der Rallye war also absolut berechtigt.

Dennoch sollte Citroen nicht den Fehler machen, die Konkurrenz zu unterschätzen. Citroen Piloten erzielten am Wochenende nur fünf von 21 möglichen Bestzeiten, sieben gingen an Subaru und sogar neun an Ford. Von mangelndem Speed zu sprechen, wäre sicherlich übertrieben, schließlich verwaltete Loeb ab dem zweiten Tag nur noch seinen Vorsprung und schließlich war es vielleicht sogar genau das entscheidende Erfolgsgeheimnis der Citroen Piloten unter den das ganze Wochenende herrschenden schwierigen Bedingungen nicht alles zu riskieren.

Gerade Loeb fiel in Argentinien durch seine Konstanz auf, war er doch der einzige Fahrer, dem an jedem Tag mindestens eine Bestzeit gelang. Doch in Sicherheit wiegen sollte sich Citroen nicht, zu stark konnte Ford in den ersten Rallyes dieses Jahres auftrumpfen und zu eindeutig ist der Aufwärtstrend bei Subaru. Einen Bereich den Citroen dringend noch verbessern sollte, ist die Nutzung der Reifen. Der C4 scheint sehr schonend mit den Reifen umzugehen, jedoch auch Probleme zu haben, sie auf der notwendigen Temperatur zu halten. Gerade bei kälteren Rallyes könnte das noch zu Problemen führen.

Citroen hat in Argentinien fast auf einen Schlag den Rückstand auf Ford in der Konstrukteurswertung wettgemacht. Bei den nächsten Rallyes wird es nun jedoch darum gehen, das Resultat aus Mexiko zu bestätigen. Nur wenn es gelingt dauerhaft beide Citroen ins Ziel zu bringen, wird das französische Team auch im Kampf um die Konstrukteurswertung nachhaltig mitreden können. Die im Vergleich zu BP Ford etwas unausgewogener scheinende Fahrerpaarung kann dabei sowohl zu einem Vorteil wie Nachteil werden. Zum einen droht bei Citroen kein Hierarchiekampf zwischen den Fahren zu entbrennen, auf der anderen Seite muss Citroen jedoch auch hoffen, dass das gute Resultat Sordo soweit beflügeln wird, dass er nicht nur bei künftigen Asphaltrallyes in der Lage sein wird mit den Ford und Subaru zu konkurrieren. Denn auch in Argentinien konnte er das auf Ebene der Geschwindigkeit zumindest noch nicht.

© adrivo Sportpresse GmbH

 

Foto: Sutton

© www.KFZ.de 31032008

Argentinien, Tag 3

Großer Erfolg für Citroen

Sébastien Loeb hat zum 4. Mal in Folge die Rallye Argentinien gewonnen und damit wieder einmal einen neuen Rekord aufgestellt. Wie bereits gestern kontrollierte Loeb das Feld von der Spitze aus und verteidigte souverän seine 1. Position.

Petter Solberg erlitt einen Elektronikschaden und fiel aus, welches Chris Atkinson auf jenen zweiten Platz zurückbrachte, den er bereits am Freitag innegehabt hatte. Atkinson stellte somit sein bestes Resulat in der WRC erneut ein.

Daniel Sordos Traum eines Podiumsplatzes ging durch Solbergs Ausfall ebenfalls in Erfüllung, so standen zum ersten mal seit der Rallye Irland im vergangenen Jahr gleich zwei Citroen auf dem Podest. Auch Conrad Rautenbacher trug zur guten Laune im Citroen Lager bei, so belegte er in seinem privat eingesetzten C4 am Ende Rang vier. Allerdings betrug sein Rückstand auf die Spitze schon über 20 Minuten.

Durch die chaotischen Bedingungen des Wochenende gelang es Mikko Hirvonen die Rallye noch auf Platz fünf zu beenden. Der Finne, der Freitag zunächst der schnellste Fahrer im Feld und dann eigentlich schon ausgeschieden war, profitierte dabei vom Super Rallye Reglement, welches ihm einen Neustart am gestrigen Tag erlaubte.

Ebenfalls freuen durfte sich Federico Villagra, der bei seiner Heimrallye Platz sechs erzielte und weitere wichtige Punkte für das Munchi´s Team sammelte. Gigi Galli, der nach seinem Ausfall am gestrigen Tag heute ebenfalls wieder nach dem Super Rallye Reglement ins Geschehen eingriff, erreichte das Ziel auf Platz sieben und konnte so sogar noch WM Punkte in der Fahrer WM erzielen.

Andreas Aigner gewann dagegen die PWRC Wertung und sicherte sich zudem mit Position acht im Gesamtklassement noch einen WM Punkt in der WRC Wertung. Auch für Suzuki war das Ende des Wochenendes einigermaßen versöhnlich. So gelang dem Team letztlich trotz aller Probleme ein wohl kaum mehr für möglich gehaltener WM Punkt in der Kosntrukteurswertung.

Insgesamt war die Rallye Argentinen damit weitaus spektakulärer, als im Vorfeld allgemein zu erwarten war. Die Rallyes in diesem Jahr scheinen allgemein abwechslungsreicher, im letzten Jahr hätte bereits der Rückstand des hier 5. platzierten Hirvonens bei keiner einzigen Rallye für WM Punkte gereicht. Das Rallye Jahr 2008 bleibt weiter interessant: In der Fahrer WM führt Sébastien Loeb nun mit fünf Punkten vor Mikko Hirvonen und acht Punkten vor Chris Atkinson. In der Konstrukteurswertung konnte BP Ford trotz des schwachen Resultates hier in Argentinien seine WM Führung verteidigen, allerdings schmolz der Vorsprung auf Citroen auf 3 Punkte zusammen. Am 25. April erwartet die Fahrer Neuland, wenn es erstmals die Jordanien Rallye zu bestreiten gilt, nach den spektakulären Ereignissen der letzten Rallyes wird es für die Teams also nicht einfacher.

© adrivo Sportpresse GmbH

 

Foto: Sutton

© www.KFZ.de 30032008