Archiv für März, 2009

ABT Audi Q5

Bulliger Querfeldeiner

Mit dem ABT Q5 setzt Veredler von Fahrzeugen aus dem VW-Konzern eine technisch und optisch provokante Serie fort. Auch für den neuen Q5 haben die Allgäuer ein Design entworfen, das den vielseitigen Wagen kraftvoll, selbstbewusst, präsent wirken lässt. Die Frontschürze und der prominente Frontgrill finden ihre Entsprechung in den Kotflügelverbreiterungen und Türleistenaufsätzen. Jedes Detail ist optisch stimmig bis zum krönenden “Abschluss”, den Heckflügel und Heckschürze bilden.

Auch im Innenraum setzt sich das Design fort: Dekoreinlagen aus Carbonleder veredeln das Ambiente, verleihen dem “Arbeitsplatz” zusätzlich eine stylische und schicke Note. Zum perfekten Auftritt des ABT Q5 gehört auch der ABT Endschalldämpfer, der mit seinen vier Endrohren zeigt, aus welch sportlich-gutem Hause das SUV stammt. Außerdem empfiehlt sich der Einsatz der BR-Felge, die dem Auto in 22 Zoll besonders gut steht.

Der 2.0 TDI leistet mit der Umrüstung durch ABT POWER statt 170 PS (125 kW) starke 190 PS (140 kW). Kraftvoll geht der Q5 auch mit dem 3.0 TDI zu Werke: Mit ABT POWER S bringt er dann 310 PS (228 kW) auf die Straße. Auch der 2.0 TSI harmoniert mit dem Fahrzeug: Mit ABT POWER leistet er statt der serienmäßigen 211 PS (155 kW) sportliche 240 PS (177 kW). Damit das SUV beherrschbar bleibt, haben die ABT-Techniker ein abgestimmtes Paket zur Tieferlegung des Fahrzeugschwerpunkts entwickelt und montieren entsprechende Fahrwerksfedern.

Für die Verzögerung ist die ABT Sportbremsanlage (Scheibendurchmesser: 380 Millimeter) zuständig. Die mit ihr verbauten Stahlflexbremsleitungen, sorgen zusammen mit der größeren Bremsscheibe für geringeres Fading bei wiederholten Bremsvorgängen.

© www.KFZ.de 31032009

McLaren ohne Speed nach Malaysia

Fordere Platzierungen aus eigener Kraft nicht möglich

Nachdem McLaren in Australien noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen ist, geht es am kommenden Wochenende gleich zum nächsten Grand Prix der Schadensbegrenzung – Malaysia.

Der Glücksritter des Melbourne Rennens, Lewis Hamilton, stellt nach Platz drei am Wochenende erst einmal klar, dass niemand auf dieser Grundlage Maßstäbe für den anstehenden Lauf setzten sollte. “Von dem Podestplatz sollten wir uns nicht blenden lassen. Ja, wir hatten ein gutes Rennen, aber wir wissen auch, dass das Auto derzeit einfach nicht den Speed hat.”

Sepang ist zudem eine anspruchsvolle Stecke für das Material und hat schon so manchem Motor oder Getriebe ein schnelles Ende bereitet. Die langen Geraden dürften ein weiterer Nachteil für das McLaren-Team sein, auch wenn die fehlende Downforce dort zumindest nicht so stark ins Gewicht fällt.

“Wir werden wahrscheinlich noch weiter weg von der Spitze sein. Die Strecke ist sehr schnell und einen hohen technischen Anspruch”, erklärt der amtierende Weltmeister weiter. “Du brauchst guten mechanischen Grip und eine gute Aerodynamik. Von der hängt in Malaysia viel ab. Die Nachteile des MP4-24 werden wohl noch deutlicher zur Geltung kommen.”

Heikki Kovalainen ist ebenfalls der Ansicht, dass mit Malaysia noch zusätzliche Herausforderungen auf die McLaren-Truppe zukommen. “In Sepang musst du einige Kompromisse eingehen, was das Setup betrifft”, sagte der Finne, der in Melbourne nicht einmal die erste Runde überstanden hatte. “Für die langen Geraden braucht man idealerweise nicht so viel Anpressdruck, aber dafür rutscht das Auto meist mehr in den schnellen Kurven. Du musst nicht nur eine gute Balance finden, sondern auch sicherstellen, dass die Bremsen und die Kühlung gut funktionieren.”

Heikki Kovalainen kommt zwar zudem aus dem Land, dass die Sauna zu einem Welttrend machte, fürchtet aber dennoch die Temperaturen von Sepang. “Die Schwierigkeit für mich liegt beim Wetter”, gab der Finne zu. “Wir haben zu Hause oft die gleichen Temperaturen, allerdings steht da ein Minus vor der Anzeige.” Im letzten Jahr konnte der 27-jährige aber dennoch den dritten Platz holen.

McLarens Aufhol-Plan

 

Auch Team-Chef Martin Whitmarsh betont, dass McLaren realistisch gesehen auf die hinteren Platzierungen einstellen muss. Dennoch hat McLaren es geschafft für das Rennen in Malaysia zumindest einige Verbesserungen heranzuschaffen. “Wir können die bestehenden Teile ein wenig aufrüsten, aber es keine größeren Veränderungen mit dem Auto geben. Für uns ist der Weg klar: Wir müssen es schaffen, dass unser Auto schnellere Rundenzeiten fahren kann, als die der Gegner, die Spitze abfangen und dann gut genug sein, um gegen sie fahren zu können.”

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Heidfeld erwartet Regen in Malaysia

An Ergebnisse anknüpfen

Nur eine Woche nach dem Saisonauftakt in Melbourne geht es in Malaysia weiter. BMW Sauber geht guter Dinge in das zweite Rennwochenende. Das Heimrennen von Teamsponsor Petronas brachte schon immer Glück. “Nick hat in Sepang im Vorjahr unsere erste schnellste Rennrunde überhaupt geschafft”, erinnert sich Mario Theissen. “Robert belegte einen hervorragenden zweiten Platz im Rennen. Unser Ziel ist es, an diese guten Leistungen anzuknüpfen.”

Neben den hohen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit gilt es vor allem einen Faktor zu beachten: “Man muss hier immer auf Regen vorbereitet sein”, erinnert Willy Rampf. Erst recht, wenn das Rennen erneut um 17:00 Uhr Ortszeit gestartet wird.

“Durch den später angesetzten Start gibt es wohl eine ziemlich große Regenwahrscheinlichkeit. Ich bin sicher, dass uns ein sehr interessantes Wochenende bevorsteht”, sagt Robert Kubica, dem Nick Heidfeld beipflichtet: “Am späten Nachmittag oder frühen Abend hatten wir in Malaysia schon oft Wolkenbrüche. Mit dem diesjährigen Zeitplan steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir dann noch auf der Strecke unterwegs sind. Hoffentlich ist es dann auch noch hell genug.”

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Jobabbau trotz Doppelsieg

270 Mann müssen gehen bei Brawn GP

Letzte Woche hatte das Brawn GP-Team seine aus 700 Angestellten bestehende Belegschaft via Brief bereits informiert, dass 275 von ihnen arbeitslos werden würden. In Australien bestätigte Nicky Fry dies kurz nach dem Doppelsieg. “Es ist bedauerlich, dass wir dies machen müssen”, sagte der Geschäftsführer. “Aber das liegt an den geänderten technischen Vorschriften und ganz offensichtlich sind wir jetzt ein Privat-Team.

Aber nicht nur dass man einen Doppelsieg beim Auftakt in Melbourne einfahren konnte, auch ein neuer Sponsoring-Vertrag mit der Virgin Group wurde an Land gezogen. Der Inhaber, Sir Richard Branson, bestätigte, dass dieser Coup mit dem neuen, unabhängigen Team mehrere 10 Millionen Dollar wert sei.

Das jährliche Budget des Teams wird aber dennoch viel schmaler sein als zu Zeiten der Honda-Ära. “Wir sind um die 700 Leute im Moment”, sagte Fry weiter. “Aber wir haben mir der Belegschaft gesprochen, dass wir auf ungefähr 430 herunter gehen werden. Irgendwas in der Richtung. Das ist ungefähr der Punkt, wo wir 2004 mit BAR waren.”

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Trulli verliert 3. Platz

Vettel erhält Strafe für Malaysia

Sebastian Vettel gestand schon nach seiner Kollision im Boxenfunk: “Ich bin ein Idiot, es tut mir sehr, sehr leid.” Gemeint war der Zusammenstoß mit Robert Kubica im Kampf um Platz 2. Die Rennkommissare gaben dem Deutschen die Schuld: Er wird beim nächsten Rennen in Malaysia am kommenden Wochenende um 10 Startplätze nach hinten versetzt. Startet also bestenfalls als 11.

Sein Team Red Bull bekam zudem 50.000 Dollar Geldstrafe, weil es Vettel sagte, er solle mit dem kaputten, dreirädrigen Auto weiterfahren.

Jarno Trulli wurde hingegen rückwirkend für den Australien GP bestraft. Nachdem er in der Safety-Car-Phase von der Bahn abgekommen und von Lewis Hamilton überholt worden war, ging er wieder am Briten vorbei – was verboten ist. Trulli werden nachträglich 25 Sekunden auf seine Gesamtzeit aufgerechnet. Er rutscht vom 3. auf den 12. Platz zurück. Neuer Dritter ist Lewis Hamilton.

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