15. Feb, 2010
Gehört in ein Cockpit
Nick Heidfeld und Felipe Massa kennen sich aus ihrem gemeinsamen Jahr als Teamkollegen bei Sauber 2002. In den vergangenen Jahren gingen sie als Konkurrenten für BMW Sauber und Ferrari an den Start. In diesem Jahr fehlt der Deutsche in der Startaufstellung. Er ist nur noch Testfahrer bei Mercedes GP.
“Warum hat niemand meinem früheren Teamkollegen Nick Heidfeld ein gutes Cockpit angeboten?”, fragt Massa im Blick. “Wenn ich mir das Feld so anschaue, dann gehört Nick in die Formel 1 – und zwar nicht als Ersatzpilot!”
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28. Dez, 2009
F1 zu teuer
Der neue FIA-Präsident Jean Todt war lange Zeit ruhig, jetzt meldete er sich kurz vor dem Jahreswechsel in der französischen Tageszeitung Le Figaro zu Wort. “Die Formel 1 ist zu teuer”, schlägt er die gleiche Linie ein wie sein Vorgänger Max Mosley.
“Es ist traurig, dass Honda, BMW und Toyota gegangen sind, aber wenn man enorme Summen ausgibt, ohne die erwünschten Ergebnisse einzufahren, ist das unvermeidlich.” Andererseits freut sich Todt, dass mit USF1, Campos, Virgin und Lotus vier neue Teams hinzukommen.
Allerdings müsse man die Kosten weiter senken, da die bisherigen Maßnahmen noch nicht ausreichen würden. Damit setzt er den Sparkurs von Mosley fort, obwohl er nicht auf eine strikte Budgetgrenze setzen möchte.
Auch in Umweltfragen gibt er Mosley recht: Um die freiwillige Selbstbeschränkung der FOTA beim Thema KERS zu überdenken, hat er den ehemaligen Ferrari-Motorenchef Gilles Simon verpflichtet. Er soll eine Arbeitsgruppe zur zukünftigen Nutzung neuer Technik und der Umwelt leiten.
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28. Dez, 2009
Todt der richtige Mann
Ein kompliziertes Jahr liegt hinter Ferrari. Sportlich, politisch, in jeder Beziehung. Präsident Luca di Montezemolo möchte deshalb nach vorne schauen, allerdings nicht, ohne noch einmal zu betonen, dass einige Entscheidungen der alten FIA-Führung zu Problemen führten, die beinahe zu einem Rückzug von Ferrari geführt haben. Mit dem ehemaligen Ferrari-Teamchef Jean Todt habe die FIA nun aber einen kompetenten Präsidenten gefunden.
“Wir erleben eine Übergangsphase in unserem Sport und müssen die Zukunft sehr sorgfältig planen”, sagt Montezemolo. “Die Formel 1 muss wieder ein Synonym für High-Tech ohne vorgeschriebene Gleichmacherei werden, die sie in etwas wie die Formel 3 verwandelt.”
Vorsicht beim Sparen
Natürlich müsse man die Kosten im Auge behalten, aber man dürfe auch nicht ins andere Extrem verfallen. “Innerhalb von drei Jahren sind wir von freien Testfahrten dazu übergegangen, dass jemand wie der Spanier Jaime Alguersuari vor seinem Renndebüt keinen einzigen echten Testtag in einem Formel-1-Auto hatte.” Für den Moment akzeptiere man das, allerdings sei es keine langfristige Lösung.
“Der Sport muss Trends setzen, nicht ihnen folgen”, betonte Montezemolo. Die Ausstiege von BMW und Toyota sollten einen Denkprozess anregen. “Um eine neue Formel 1 zu bilden, müssen alle Parteien zusammenarbeiten, auch die Medien. Es gibt so viele Diskussionsthemen: Die Länge der Rennen, den Zeitplan, Zugang zu den Fahrern, das Spektakel auf der Strecke und die Rolle des Internets.”
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30. Jul, 2009
Kein Ausstieg geplant
Nach dem F1-Ausstieg von BMW am Mittwoch und den Äußerungen der FIA, dass vielleicht noch weitere Hersteller folgen könnten, gab Ferrari bekannt, dass die Scuderia weiterhin in der Formel 1 aktiv bleiben wird. “In den 60 Jahren der ununterbrochenen Teilnahme von Ferrari an der Formel 1 Weltmeisterschaft haben wir viele Teams und einige wichtige Hersteller kommen und gehen sehen”, sagte ein Ferrari-Sprecher.
Dies gehöre zum Sport, obwohl man natürlich traurig über die Entscheidung von BMW sei, die Formel 1 zu verlassen. “Ferrari wird sich weiterhin mit vollem Herzen der neuen Ära in der Formel 1 verschreiben, die aus stabilen Regeln, extremer technischer Forschung, Umweltbewusstsein und dem wachsenden Spektakel und größerer Teilnahme der Fans bestehen wird.”
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29. Apr, 2009
Hätten ihn haben können
Mit seinem zweiten GP-Sieg hat sich Sebastian Vettel wieder zum Nummer 1 Thema in den deutschen Medien gemacht. Schnell kamen Gerüchte über einen Wechsel zu einem anderen Team, zum Beispiel Ferrari auf. Bernie Ecclestone höchstpersönlich brachte ihn dort ins Gespräch. Als ehemaliger BMW-Zögling sind natürlich auch die Weiß-Blauen ein Thema in der Gerüchteküche, angeblich soll das Team sogar eine Option auf den Deutschen besitzen.
“Das ist definitiv nicht so”, sagte Christian Horner der Sport Bild . “Sie hätten ihn haben können, sie hatten eine Option auf Sebastian, allerdings hätten sie ihm 2008 ein Renncockpit geben müssen.” Das tat BMW Sauber bekanntermaßen nicht. “Mitte 2007 ließen sie ihn in die Red Bull Familie ziehen, zu Toro Rosso – damit verloren sie ihre Rechte an ihm.” Ein ausführliches Portrait über Sebastian Vettel lesen Sie in der April-Ausgabe unseres Printmagazins “Motorsport-Magazin”. Jetzt überall im Handel. Am besten gleich online abonnieren:
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