4. Mai, 2010
Ein klares Ziel
Das erste spanische Formel-1-Team steht vor seinem ersten Heimrennen: In Barcelona absolviert Hispania Racing gerade einmal den fünften Grand Prix. “Wir haben unser Ziel erreicht und beide Autos in China ins Ziel gebracht”, blickt Teamchef Colin Kolles zurück.
Ab sofort gibt es ein neues Ziel: “Wir müssen das Auto besser verstehen und die Leistung verbessern – und wieder mit beiden Autos ins Ziel kommen.”
Bruno Senna kommt zum ersten Mal in seiner noch jungen F1-Karriere auf eine Strecke, die er schon einmal in einem F1-Boliden befahren hat. “Ich habe hier meinen ersten F1-Test mit Honda bestritten”, erinnert er sich. Auch sonst hat Senna gute Erinnerungen an Barcelona. “Jedes Mal wenn ich hier gefahren bin, habe ich gewonnen oder stand auf dem Podium.”
Ganz so erfolgreich war sein Teamkollege Karun Chandhok in Barcelona noch nicht. Daran werden auch die neuen Teile für den HRT nichts ändern. “Ich freue mich auf das Ende der verlängerten Pause”, sagt der Inder. “Wir konnten im Winter nicht wie die anderen Teams hier testen, aber wir erhalten eine Reihe an Updates für das Auto, die uns ein klareres Bild für die kommenden Rennen geben sollten.”
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11. Jan, 2010
Teile zum Verkauf
Mit der ersten Februar-Woche rücken die Debüts der neuen Formel-1-Autos immer näher. Während USF1 in Amerika testen möchte, stößt Lotus erst beim dritten Gruppentest zum Feld. Um Campos war es in den letzten Wochen eher ruhig. Mit Bruno Senna steht erst ein Fahrer fest, das Auto von Dallara soll aber fast fertig sein. Trotzdem berichtet Autosport darüber, dass Teamboss Adrian Campos auf der Suche nach potenziellen Investoren ist.
So könnte der Boss der A1GP Serie, Tony Teixeira, Anteile am spanischen Rennstall kaufen. Teixeira war auch schon an Spyker und Honda interessiert, als die Teams zum Verkauf standen. Die A1GP Serie scheint hingegen endgültig Geschichte zu sein. Sogar die Website der Rennserie wurde zuletzt abgeschaltet.
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28. Dez, 2009
F1 zu teuer
Der neue FIA-Präsident Jean Todt war lange Zeit ruhig, jetzt meldete er sich kurz vor dem Jahreswechsel in der französischen Tageszeitung Le Figaro zu Wort. “Die Formel 1 ist zu teuer”, schlägt er die gleiche Linie ein wie sein Vorgänger Max Mosley.
“Es ist traurig, dass Honda, BMW und Toyota gegangen sind, aber wenn man enorme Summen ausgibt, ohne die erwünschten Ergebnisse einzufahren, ist das unvermeidlich.” Andererseits freut sich Todt, dass mit USF1, Campos, Virgin und Lotus vier neue Teams hinzukommen.
Allerdings müsse man die Kosten weiter senken, da die bisherigen Maßnahmen noch nicht ausreichen würden. Damit setzt er den Sparkurs von Mosley fort, obwohl er nicht auf eine strikte Budgetgrenze setzen möchte.
Auch in Umweltfragen gibt er Mosley recht: Um die freiwillige Selbstbeschränkung der FOTA beim Thema KERS zu überdenken, hat er den ehemaligen Ferrari-Motorenchef Gilles Simon verpflichtet. Er soll eine Arbeitsgruppe zur zukünftigen Nutzung neuer Technik und der Umwelt leiten.
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26. Okt, 2009
Kein Bedauern
Nach dem Titelgewinn von Brawn GP kamen natürlich auch Erinnerungen an den ehemaligen Teambesitzer Honda auf. Eigentlich müssten sich die Japaner doch nach dem Ausstieg im Winter in den Allerwertesten treten? Honda-Präsident Takanobu Ito sieht das anders: “Ich bedauere den Schritt nicht”, sagte er Autoweek. Die Tatsache, dass Brawn GP nach dem Honda-Ausstieg Erfolge gefeiert habe, habe es Honda sogar einfacher gemacht.
“Denn alles, was wir vor dem Ausstieg in das Team gesteckt haben, hat zu diesem Ergebnis geführt”, betont Ito, dessen Vorgänger Takeo Fukui den Stecker gezogen hat. “Das war die richtige Entscheidung”, bestätigt Ito ein Jahr danach.
“Wir lieben die Formel 1, aber wir mussten an unser Unternehmen denken.” Angesichts der Wirtschaftskrise habe man neue Technologien entwickeln müssen. Mit dem gleichen Argument verabschiedete sich vor wenigen Monaten auch BMW aus der Königsklasse. Ein zweites Brawn-Märchen mit Standort in Hinwil erscheint derzeit noch unwahrscheinlich. Denn noch hat das Team keinen Startplatz.
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29. Jul, 2009
Drei Autos geplant
Am Mittwochmorgen informierte Mario Theissen die FOTA-Teamchefs in einer Telefonkonferenz über den Ausstieg von BMW aus der Formel 1. Der BMW-Motorsportdirektor hatte danach das gleiche Gefühl wie nach dem Ausstieg von Honda im Dezember 2008: Die Teams seien näher zusammengerückt. Entsprechend kündigte die FOTA in einer Pressemitteilung an, dass man Wege suchen werde, um dem Schweizer Sauber Team und dessen Mitarbeitern zu helfen.
Gleichzeitig kündigte die FOTA an, dass man an Möglichkeiten zur Verbesserung der Show arbeite und dabei auch die Möglichkeit eines dritten Autos pro Team in Betracht ziehe. Die FOTA werde nun die Meinung der Anteilsinhaber einholen, um Ideen und Vorschläge für die Zukunft der Formel 1 auszutauschen.
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