12. Jul, 2010
Webber ist Freitagsschnellster
Red Bull setzte seine Überlegenheit in Silverstone im 2. Freien Training auf der umgebauten Strecke fort. Nachdem am Vormittag Sebastian Vettel die Bestzeit markierte, fuhr am Nachmittag sein Teamkollege Mark Webber die schnellste Zeit – und war dabei sogar noch schneller als Vettel in Training 1.
Mit vier Zehnteln Rückstand auf die Webber-Zeit reihte sich Fernando Alonso auf dem zweiten Platz ein -vor Sebastian Vettel und dem zweiten Ferrari von Felipe Massa. Beide Ferrari-Piloten entschieden sich dazu, an diesem Wochenende mit dem F-Kanal zu fahren. Im ersten Training landeten sie noch außerhalb der Top-10.
Für Mercedes GP ging es im zweiten Training nach vorne. Nico Rosberg und Michael Schumacher belegten die Plätze fünf und sechs und bestätigten damit ihre Ansagen, dass die Silberpfeile in Silverstone besser funktionieren würden als in Montreal und Valencia.
Noch nicht vorne anzutreffen waren die McLaren-Fahrer. Lewis Hamilton reihte sich hinter Vitaly Petrov auf dem achten Platz ein, Jenson Button fuhr sogar nur die dreizehntbeste Zeit. Die Top-10 komplettierten Adrian Sutil und Rubens Barrichello. Robert Kubica fuhr auf Platz elf.
Probleme gab es erneut bei den neuen Teams. Während Virgin im 2. Training mehr Runden fahren konnte als in der ersten Session, kämpfte Lotus mit der Defekthexe. Jarno Trulli fuhr nur drei Runden, Heikki Kovalainen rollte kurz vor dem Ende mit einem Servolenkungsproblem aus. Bei HRT spulten Karun Chandhok und Senna-Ersatz Sakon Yamamoto fleißig Runden ab. Dem Japaner fehlten jedoch 1,3 Sekunden auf Chandhok.
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12. Jul, 2010
Vettel fährt Bestzeit in Silverstone
In der Saison 2009 war Silverstone Red-Bull-Land. Sebastian Vettel und Mark Webber fuhren Kreise um die Konkurrenz, selbst die bis dahin überlegenen Brawn GP. Auch in diesem Jahr glaubt Vettel, dass die Strecke dem RB6 liegen wird. Allerdings wurde der Kurs umgebaut, einige Kurven wie Bridge wurden durch einen neuen Arena-Komplex ersetzt.
Red Bull gab trotzdem die Pace vor. Vettel fuhr in 1:32.280 Minuten die schnellste Zeit des 1. Freien Trainings. Platz 2 ging mit drei Zehnteln Rückstand an Lokalmatador Lewis Hamilton, der sich wiederum gut ein Zehntel vor Robert Kubica platzierte. Der Pole bestätigte die gute Form von Renault auf Platz 3. Mark Webber landete im zweiten RB6 auf Platz 4.
Adrian Sutil fuhr beim Heimspiel von Force India, deren Fabrik direkt gegenüber der Strecke liegt, auf den fünften Platz und war damit schneller als seine Landsleute Nico Rosberg und Nico Hülkenberg auf den Positionen sechs und sieben. Jenson Button, Michael Schumacher und Rubens Barrichello komplettierten die ersten Zehn. Die Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa kamen nur auf die Plätze 13 und 17.
Probleme gab es bei den Neulingen. Sowohl Virgin als auch Lotus hatten technische Defekte zu beklagen. Fairuz Fauzy konnte nur elf Runden im Lotus von Jarno Trulli zurücklegen und musste das Auto zum Ende der Session zusätzlich am Streckenrand abstellen. Bei HRT schloss der Ersatzmann von Bruno Senna, Sakon Yamamoto, das Training als 24. und Letzter ab – mit 7,3 Sekunden Rückstand auf Vettel und fast einer Sekunde Rückstand auf den zweiten HRT-Fahrer Karun Chandhok.
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28. Jun, 2010
Rosberg fährt Bestzeit in Valencia
Das Rennwochenende in Valencia begann mit einer Bestzeit von Nico Rosberg. Der Mercedes-Pilot fuhr im Silberpfeil mit dem neuen Aerodynamikpaket in 1:41.175 Minuten die schnellste Zeit der ersten 90 Trainingsminuten. Hinter ihm reihten sich mit Lewis Hamilton und Jenson Button die beiden McLaren Mercedes Fahrer ein. Michael Schumacher landete bei seiner ersten Ausfahrt auf dem Straßenkurs in Valencia auf dem achten Platz.
Erster Verfolger der silbernen Autos war Robert Kubica im Renault. Der Pole war schon in Monaco und Montreal auf Strecken mit ähnlicher Charakteristik stark unterwegs. Felipe Massa und Sebastian Vettel komplettierten die Top-6. Vettels Teamkollege Mark Webber reihte sich noch vor Schumacher auf dem siebten Platz ein.
Auf der noch relativ staubigen Strecke gab es einige Ausrutscher in die geräumigen Auslaufzonen und Notausgänge, darunter auch Schumacher und Fernando Alonso. Bruno Senna verlor einen Rückspiegel, den Sebastien Buemi überfuhr. Danach unterbrach die Rennleitung das Training kurz, um die Teile zu beseitigen.
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14. Jun, 2010
Vier Mal Mercedes vorne
Die Formel 1 ist zurück in Nordamerika. Nach einer Saison Auszeit absolvierte die Königsklasse wieder ein Freies Training auf dem Circuit Gilles Villeneuve. An der Spitze der Zeitenliste reihten sich vier Fahrer mit Mercedes-Motor ein: Jenson Button vor Michael Schumacher, Lewis Hamilton und Nico Rosberg.
Dem Deutschen im McLaren-Sandwich fehlten nur anderthalb Zehntel auf die Bestzeit von Button, der in 1:18.127 Minuten am schnellsten war. Hamilton hatte 0,225 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen. Rosberg schob sich in letzter Sekunde nur vier Tausendstel hinter den Briten.
Hinter den vier Silberpfeilen reihte sich Sebastian Vettel auf dem vierten Platz ein – noch vor Robert Kubica im Renault. Der Pole gilt nach seinem Podestplatz von Monaco als Geheimfavorit für den Kurs in Montreal, der ebenfalls ein weiches Auto bevorzugt. Hinter Kubica platzierten sich Fernando Alonso, Tonio Liuzzi, Nico Hülkenberg und Rubens Barrichello in den Top-10.
Mark Webber im zweiten Red Bull fuhr nur auf Position 14. Sein Teamkollege Vettel verbesserte sich erst in den Schlussminuten auf Platz 5. Red Bull scheint also das gewohnte Freitagsprogramm zu fahren und sich noch nicht auf schnelle Rundenzeiten zu konzentrieren. Ganz andere Probleme hatte Virgin-Fahrer Lucas di Grassi, der nach nur vier Runden mit einem technischen Defekt stehen blieb.
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31. Mai, 2010
Punkte mitgenommen
Zum zweiten Mal in dieser Saison belegte Michael Schumacher in Istanbul Platz 4. Damit stellte der Mercedes-Rückkehrer sein bestes Saisonergebnis ein. Eine Chance auf eine Position weiter vorne hatte er nicht – ohne den Unfall zwischen Sebastian Vettel und Mark Webber wäre er sogar nur Fünfter geworden.
“Es war ein relativ normales Rennen, nicht schwierig”, sagte Schumacher. Das Auto habe sich gut verhalten, aber abgesehen von der ersten Runde sei das Rennen ohne viel Action verlaufen. “Ich habe dieses Jahr Jenson Button einige Male auf der Strecke getroffen und es ist schön, wenn man mit einem nicht ganz so starken Auto am Start mitmischen kann. Leider nicht lange genug.”
Duell mit Button
Button kam schon bald wieder an Schumacher vorbei. “Das lag auch daran, dass die Aufwärmrunde sehr langsam gefahren wurde und mein Reifendruck sehr niedrig war. Dadurch hatte ich arge Probleme, das Auto in den ersten zwei Runden auf der Strecke zu halten.” So konnte er sich nicht deutlich von Button absetzen und dieser nutzte seinen Geschwindigkeitsvorteil aus, um wieder vorbeizugehen.
Im Laufe des Rennens hatte Schumacher, wie sein Teamkollege Nico Rosberg, eine Phase, in der die Reifen nachzulassen schienen. “Deshalb bin ich bewusst etwas langsamere Zeiten gefahren, um die Reifen zu schonen.” Danach habe er wieder schneller fahren können.
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