Räikkönen wohl nie mehr in der F1

Andere Dinge

 

Die Zukunft von Kimi Räikkönen sorgt weiter für Schlagzeilen. Der Weltmeister von 2007 wird immer wieder nach einer Rückkehr in die Formel 1 gefragt. Im Rahmen der Deutschland Rallye sagte er nun der L’Equipe: “Man weiß nie, aber ich werde wahrscheinlich nie in die Formel 1 zurückkehren.”

Er sei viele Jahre in der Formel 1 gefahren und habe viele Erfolge und tolle Momente erlebt. “Ich habe den WM-Titel gewonnen, was ich immer wollte, aber jetzt haben sich die Zeiten verändert.” In diesem Jahr fährt Räikkönen in der Rallye-Weltmeisterschaft für Citroen. “Jetzt fahre ich Rallyes und es gibt noch so viele andere Dinge im Leben als die Formel 1.”

Sein erstes WRC-Jahr sei rein zum Lernen, um ein besserer Rallye-Fahrer zu werden. Zudem gebe es noch andere Motorsportarten. So würde er gerne mit dem richtigen Team bei den 24-Stunden von Le Mans antreten. “Wenn man gewinnen möchte, gibt es nur zwei: Peugeot und Audi”, so Räikkönen. “Eines Tages werde ich hoffentlich eine Gelegenheit erhalten.”

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Ullrich

Das Podest ist nicht unmöglich

 

Der beste Audi-Pilot Martin Tomczyk startet morgen aus der vierten Position und damit aus der zweiten Startreihe ins Rennen. Dahinter gehen Mattias Ekström und Oliver Jarvis aus der dritten Startreihe ins Rennen. Dr. Wolfgang Ullrich ist nicht allzu zufrieden mit dem Ergebnis. “Mercedes hat heute einfach einen besseren Job gemacht und mehr rausgeholt als wir. Wir starten morgen aus der zweiten und dritten Startreihe und das Überholen hier wird nicht einfach”, sagte Ullrich. Dennoch sieht der Audi-Sportchef das Podest nicht als unerreichbar. “Wir werden versuchen aufs Podest zu fahren”, so Ullrich.

Gerade auf der Heimstrecke, in der Nähe von Ingolstadt, will die Audi-Mannschaft ein gutes Bild abgeben. “Das gesamte Team ist hochmotiviert. Morgen wird es Faktoren geben, die heute nicht ausschlaggebend waren. Wir versuchen diese Faktoren bei der Hitzeschlacht perfekt umzusetzen und ein gutes Ergebnis zu holen”, meinte Ullrich.

Nach dem Gewinn des 24h Rennens von Le Mans hatte die Mannschaft nicht viel Zeit zum Feiern. “Keine Sorge, wir haben nicht zu viel gefeiert”, bestätigte Ullrich. Der Großteil der Mannschaft ist nämlich eine ganz andere. Die Vorbereitungen auf den Norisring liefen auf Hochtouren. Mit einem spezifischen Test auf einer Strecke bereitete sich die Mannschaft auf das deutsche Monaco vor. “Gestern und heute morgen sah es noch ganz gut aus. Das Qualifying hat nicht ganz gepasst. Kleine Dinge machen einen großen Unterschied, das haben wir heute gesehen”, so Ullrich abschließend. Man darf gespannt sein, wie sich Audi morgen schlägt.

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Timo Scheider startet in Le Mans

Ein unschlagbares Angebot

 

Timo Scheider wird in diesem Jahr bei den 24 Stunden von Le Mans mit dabei sein. Allerdings geht der Audi-Werkspilot nicht mit einem Ingolstädter-Boliden an den Start, sondern teilt sich einen Porsche RSR aus der GT2-Klasse mit Richard Westbrook und Marco Holzer.

“Ich habe ein Angebot von BMS Scuderia Italia bekommen, welches ich sofort angenommen habe”, berichtet Scheider auf seiner Webseite. Auch von Audi wurde der Deal für den Langstreckenklassiker bereits abgesegnet. Bereits am kommenden Wochenende ist Scheider bei einem 24-Stunden-Rennen unterwegs – auf der Nordschleife.

In Le Mans wird der zweifache DTM-Champion auch auf seinen ehemaligen Teamkollegen Tom Kristensen treffen. Wohl zum ersten Mal wird sich Scheider dann mehrfach vom Dänen überrunden lassen müssen – schließlich geht Kristensen mit einem viel schnelleren Prototypen an den Start.

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Wer ist Cong Fu Cheng?

Jüngster Mercedes-Neuzugang

 

Der Chinese Cong Fu Cheng ist der jüngste Neuzugang im DTM-Team von Mercedes-Benz 2010. Cheng (stern AMG Mercedes C-Klasse) ist der zweite neue Fahrer im Team neben dem 13-maligen Grand Prix-Sieger David Coulthard. Beide starten mit der AMG Mercedes C-Klasse in 2008er Spezifikation.

Nach Erfolgen im chinesischen und asiatischen Kart-Sport kam Cheng – gefördert von Mercedes-Benz und McLaren – in der Formel Renault sowie in die Britische Formel 3-Meisterschaft. 2007 beendete der 25-Jährige die Nachwuchskategorie (Scholarship Class) nach fünf Siegen auf dem zweiten Platz. Ein Jahr später nahm er als erster Chinese am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil und holte mit dem Team Saulnier den dritten Platz in der LMP2-Klasse.

Im Vorjahr bestritt Cheng – ebenfalls als erster Chinese – das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und wurde gemeinsam mit Altfrid Heger, Carlo van Dam und Franck Mailleux Dritter in der SP3T-Kategorie. Mit dem Saisonstart am 25. April 2010 in Hockenheim wird Cheng der erste Chinese in der DTM sein. “Es ist für mich eine große Herausforderung, für Mercedes-Benz in der DTM zu starten. Ich weiß, dass ich in dieser sehr hart umkämpften Meisterschaft viel lernen muss, aber ich werde alles dafür tun, das in mich gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen”, sagte Cheng.

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Auszeichnungen für Tom Kristensen

Erfolgreich in DTM und Le Mans

Tom Kristensen wurde in seiner Heimat gleich zweimal zum “Sportler des Jahrzehnts” gewählt. Sowohl der Fernsehsender “TV2″ als auch die bedeutende Tageszeitung “Berlingske Tidende” verliehen dem Le-Mans-Rekordsieger den prestigeträchtigen Titel.  

 “Ich danke allen, die mich gewählt und mir zu diesen beiden Auszeichnungen verholfen haben”, erklärte der Ex-DTM-Pilot. “Ich hätte vor zehn Jahren nicht im Traum daran gedacht, einmal so erfolgreich zu sein. Aber damals hatte ich das besondere Glück, zu Audi zu kommen. Es ist ein großes Privileg, nun schon seit einem Jahrzehnt einem der besten Rennteams der Welt anzugehören.”   

Der achtmalige Le-Mans-Sieger setzte sich bei den Wahlen deutlich gegen so populäre Sportler wie Tennis-Profi Caroline Wozniacki, Radrennfahrer Michael Rasmussen und US-Football-Star Morten Andersen durch.   

Ausgezeichnet wurde Tom Kristensen vor kurzem auch von der britischen Fachzeitschrift “Autosport”, die den Dänen zum “Sportwagen-Piloten des Jahrzehnts” kürte.   

Tom Kristensen startet seit 2000 für Audi und gewann inzwischen achtmal die legendären 24 Stunden von Le Mans (Frankreich), fünfmal das 12-Stunden-Rennen in Sebring (USA), das “Petit Le Mans”-Rennen in Road Atlanta (USA) und den LMP1-Titel in der American Le Mans Series 2002. Von 2004 bis 2009 ging der Däne zudem für Audi in der DTM an den Start und feierte mit dem Audi A4 insgesamt vier Siege.

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