2. Freies Training

Webber ist Freitagsschnellster

 

Red Bull setzte seine Überlegenheit in Silverstone im 2. Freien Training auf der umgebauten Strecke fort. Nachdem am Vormittag Sebastian Vettel die Bestzeit markierte, fuhr am Nachmittag sein Teamkollege Mark Webber die schnellste Zeit – und war dabei sogar noch schneller als Vettel in Training 1.

Mit vier Zehnteln Rückstand auf die Webber-Zeit reihte sich Fernando Alonso auf dem zweiten Platz ein -vor Sebastian Vettel und dem zweiten Ferrari von Felipe Massa. Beide Ferrari-Piloten entschieden sich dazu, an diesem Wochenende mit dem F-Kanal zu fahren. Im ersten Training landeten sie noch außerhalb der Top-10.

Für Mercedes GP ging es im zweiten Training nach vorne. Nico Rosberg und Michael Schumacher belegten die Plätze fünf und sechs und bestätigten damit ihre Ansagen, dass die Silberpfeile in Silverstone besser funktionieren würden als in Montreal und Valencia.

Noch nicht vorne anzutreffen waren die McLaren-Fahrer. Lewis Hamilton reihte sich hinter Vitaly Petrov auf dem achten Platz ein, Jenson Button fuhr sogar nur die dreizehntbeste Zeit. Die Top-10 komplettierten Adrian Sutil und Rubens Barrichello. Robert Kubica fuhr auf Platz elf.

Probleme gab es erneut bei den neuen Teams. Während Virgin im 2. Training mehr Runden fahren konnte als in der ersten Session, kämpfte Lotus mit der Defekthexe. Jarno Trulli fuhr nur drei Runden, Heikki Kovalainen rollte kurz vor dem Ende mit einem Servolenkungsproblem aus. Bei HRT spulten Karun Chandhok und Senna-Ersatz Sakon Yamamoto fleißig Runden ab. Dem Japaner fehlten jedoch 1,3 Sekunden auf Chandhok.

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1. Freies Training

Vettel fährt Bestzeit in Silverstone

 

In der Saison 2009 war Silverstone Red-Bull-Land. Sebastian Vettel und Mark Webber fuhren Kreise um die Konkurrenz, selbst die bis dahin überlegenen Brawn GP. Auch in diesem Jahr glaubt Vettel, dass die Strecke dem RB6 liegen wird. Allerdings wurde der Kurs umgebaut, einige Kurven wie Bridge wurden durch einen neuen Arena-Komplex ersetzt.

Red Bull gab trotzdem die Pace vor. Vettel fuhr in 1:32.280 Minuten die schnellste Zeit des 1. Freien Trainings. Platz 2 ging mit drei Zehnteln Rückstand an Lokalmatador Lewis Hamilton, der sich wiederum gut ein Zehntel vor Robert Kubica platzierte. Der Pole bestätigte die gute Form von Renault auf Platz 3. Mark Webber landete im zweiten RB6 auf Platz 4.

Adrian Sutil fuhr beim Heimspiel von Force India, deren Fabrik direkt gegenüber der Strecke liegt, auf den fünften Platz und war damit schneller als seine Landsleute Nico Rosberg und Nico Hülkenberg auf den Positionen sechs und sieben. Jenson Button, Michael Schumacher und Rubens Barrichello komplettierten die ersten Zehn. Die Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa kamen nur auf die Plätze 13 und 17.

Probleme gab es bei den Neulingen. Sowohl Virgin als auch Lotus hatten technische Defekte zu beklagen. Fairuz Fauzy konnte nur elf Runden im Lotus von Jarno Trulli zurücklegen und musste das Auto zum Ende der Session zusätzlich am Streckenrand abstellen. Bei HRT schloss der Ersatzmann von Bruno Senna, Sakon Yamamoto, das Training als 24. und Letzter ab – mit 7,3 Sekunden Rückstand auf Vettel und fast einer Sekunde Rückstand auf den zweiten HRT-Fahrer Karun Chandhok.

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2. Freies Training

Alonso beim Heimspiel vorne

 

Bei seinem ersten Heimrennen in dieser Saison in Barcelona stand Fernando Alonso auf dem Podium. Dieses Ergebnis möchte er am Sonntag in Valencia wiederholen. Der Anfang ist gemacht. Im 2. Freien Training am Freitagnachmittag fuhr der Ferrari-Pilot in 1:39.283 Minuten die schnellste Zeit.

Knapp hinter dem Spanier reihte sich Sebastian Vettel ein. Der Red-Bull-Pilot hatte nur 0,056 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit des Lokalmatadors. Platz 3 belegte Vettels Teamkollege Mark Webber, der den starken Eindruck von Red Bull bestätigte.

Ebenfalls schnell unterwegs war Nico Rosberg. Der Mercedes-Fahrer erzielte die Bestzeit im 1. Freien Training und fuhr in der zweiten Session auf Rang vier. Sein Teamkollege Michael Schumacher belegte die Positionen acht und elf. Er musste als Valencia-Neuling erst einmal die Strecke kennen lernen. Gleichzeitig hat Mercedes GP einige neue Teile mitgebracht, die zumindest bei Rosberg zu fruchten scheinen.

Hinter dem Mercedes-Silberpfeil von Rosberg reihte sich der beste McLaren-Silberpfeil ein: Lewis Hamilton wurde Fünfter – vor Robert Kubica, Felipe Massa und Adrian Sutil. Die Top-10 komplettierten Jenson Button und Rubens Barrichello. Massa löste die einzige rote Flagge der zweiten Session aus. Der Brasilianer drehte sich in seinem Ferrari und blieb mittig auf der Strecke stehen. Sein Auto wurde jedoch rechtzeitig an die Box zurückgebracht, so dass er noch die letzte halbe Stunde Training bestreiten konnte.

Auch Vitaly Petrov legte einen Dreher auf den Asphalt, er konnte jedoch weiter fahren. Weniger gut endete der Tag für Timo Glock. Sein Virgin rollte mit einem Getriebeschaden am Streckenrand aus. Auf der schmutzigen Strecke kamen auch einige andere Fahrer von der Bahn ab oder schnitten durch die weitläufigen Auslaufzonen des Betontempels ab. Darunter waren auch Vettel und Hamilton.

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1. Freies Training

Rosberg fährt Bestzeit in Valencia

 

Das Rennwochenende in Valencia begann mit einer Bestzeit von Nico Rosberg. Der Mercedes-Pilot fuhr im Silberpfeil mit dem neuen Aerodynamikpaket in 1:41.175 Minuten die schnellste Zeit der ersten 90 Trainingsminuten. Hinter ihm reihten sich mit Lewis Hamilton und Jenson Button die beiden McLaren Mercedes Fahrer ein. Michael Schumacher landete bei seiner ersten Ausfahrt auf dem Straßenkurs in Valencia auf dem achten Platz.

Erster Verfolger der silbernen Autos war Robert Kubica im Renault. Der Pole war schon in Monaco und Montreal auf Strecken mit ähnlicher Charakteristik stark unterwegs. Felipe Massa und Sebastian Vettel komplettierten die Top-6. Vettels Teamkollege Mark Webber reihte sich noch vor Schumacher auf dem siebten Platz ein.

Auf der noch relativ staubigen Strecke gab es einige Ausrutscher in die geräumigen Auslaufzonen und Notausgänge, darunter auch Schumacher und Fernando Alonso. Bruno Senna verlor einen Rückspiegel, den Sebastien Buemi überfuhr. Danach unterbrach die Rennleitung das Training kurz, um die Teile zu beseitigen.

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Qualifying

Hamilton steht auf Pole

 

Nach dem achten Qualifying der Saison steht zum ersten Mal kein Red-Bull-Pilot auf der Pole Position: Lewis Hamilton durchbrach die Serie von Mark Webber und Sebastian Vettel. In 1:15.105 Minuten fuhr er die schnellste Zeit des Qualifyings und setzte sich gegen Webber und Vettel durch, die von den Rängen zwei und drei ins Rennen gehen werden. Nach seiner Pole-Runde musste Hamilton das Auto auf der Strecke abstellen, um noch genügend Benzin für die Kontrolle im Tank zu haben.

Fernando Alonso und Jenson Button fuhren auf die Plätze vier und fünf. Neben Button startet Tonio Liuzzi aus der dritten Reihe. Die vierte Reihe bilden Felipe Massa und Robert Kubica. Die Top10 komplettieren die beiden Deutschen Adrian Sutil und Nico Rosberg.

Schumacher in Q2 raus

 

Für Michael Schumacher war schon im zweiten Qualifying Schluss. Der Mercedes-Pilot scheiterte als Dreizehnter zum ersten Mal am Sprung ins Q3 in dieser Saison. Sein Teamkollege Nico Rosberg war in der zweiten Session eine halbe Sekunde schneller. Mit Schumacher schieden auch Rubens Barrichello und Nico Hülkenberg aus – beide reihten sich vor dem Deutschen ein.

“Heute ist die 13 nicht meine Glückszahl”, so Schumacher. “Ich hatte ziemliche Balanceprobleme, mit denen wir an diesem Wochenende schon zu kämpfen hatten. Im Qualifying waren sie wieder da und momentan ist das schwer zu erklären. Wir müssen jetzt schauen, mit welcher Strategie wir aus dieser Position ins Rennen gehen.”

“Ich weiß nicht, ob Michael ein Problem hatte. Ihr Auto hat auf jeden Fall mehr Potenzial”, so Hülkenberg. “Es ist ärgerlich, dass ich vier Tausendstel hinter Rubens liege. Dumm, wenn man so nah dran ist und es verpasst. Dennoch, können wir ein gutes Rennen fahren.”

Für Kamui Kobayashi war schon im ersten Qualifying Schluss. In der Türkei holte er noch den ersten Saisonpunkt seines Teams, nun startet er als 18. vor den sechs Fahrern der neuen Teams. Bei diesen setzte sich Heikki Kovalainen als Schnellster vor seinem Teamkollegen Jarno Trulli durch. Timo Glock belegte Platz 21.

Das Qualifying im Überblick

 1. Session

Zwischenfälle: keine

 

 

 ausgeschieden: Kobayashi, Kovalainen, Trulli, Glock, Senna, Di Grassi, Chandhok

 

 

Top-6: Hamilton, Vettel, Alonso, Rosberg, Kubica, Button

2. Session

Zwischenfälle:

ausgeschieden: Barrichello, Hülkenberg, Schumacher, Petrov, Buemi, Alguersuari, de la Rosa

 

 

 Top-6: Hamilton, Vettel, Alonso, Kubica, Webber, Rosberg

3. Session

Zwischenfälle: keine

Top-6: Hamilton, Webber, Vettel, Alonso, Button, Liuzzi

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