Qualifying – Erste Pole für Ralf Schumacher

Drei Mercedes in Top-3

 

Ralf Schumacher sicherte sich im Qualifying am Norisring seine erste Pole Position in der DTM. Bislang war Platz 6 aus Dijon im Jahr 2009 sein bester Startplatz in der DTM. Neben Schumacher startet der Meisterschaftsführende Bruno Spengler von Startplatz 2.

“Ich bin sehr happy”, sagte Schumacher, der noch nicht von seinem ersten Sieg reden möchte. “So einfach wird es nicht, aber es ist ein Schritt nach vorne.” Die Mercedes-Herrlichkeit komplettiert Jamie Green auf dem dritten Startplatz. Der Brite ist der Gewinner der vergangenen beiden Rennen in Nürnberg. Einziger Audi-Pilot in den Top-4 ist Martin Tomczyk.

Scheider in Q2 raus

 

Für Mattias Ekström endete das Qualifying früher als erhofft. Der Schwede fuhr nur die fünfbeste Zeit des Q3 und schrammte damit knapp am entscheidenden Top-4-Qualifying vorbei. Mit ihm schieden Olivier Jarvis, Gary Paffett und Paul di Resta aus.

Maro Engel scheiterte um nur 13 Tausendstel am Einzug ins Q3. Der Mercedes-Pilot startet vom 9. Rang in das Rennen am Sonntag. Noch hinter ihm steht der amtierende DTM-Meister Timo Scheider im 09er Audi auf Startplatz 10. Von Position 11 startet Scheiders Markenkollege Alexandre Premat, der beim letzten Rennen am EuroSpeedway am Start unsanften Kontakt zu Scheider aufnahm und dafür vom Team die gelbe Karte gezeigt bekam.

Der Arbeitstag von Katherine Legge, Susie Stoddart, Mike Rockenfeller und Miguel Molina endete bereits nach dem ersten Qualifyingdurchgang. Damit war neben den beiden Damen auch der Le-Mans-Sieger Rockenfeller ausgeschieden, der sich für das Wochenende eigentlich einen Podestplatz zum Ziel gesetzt hatte.

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Mattias Ekström vor seinem ersten NASCAR-Rennen

Ekström möchte das Rennen beenden und ein gutes Ergebnis abliefern

 

Für Mattias Ekström ging mit dem NASCAR-Start in der Sprint Cup Serie ein Traum in Erfüllung. Auch die NASCAR freute such über den Gaststarter im Red-Bull-Team, denn Ekström ist der erste Schwede, der in der höchsten Klasse sein Debüt gibt.

Der Tourenwagen-Veteran drehte am Freitag beim Freien Training seine ersten 19 Runden auf dem Straßenkurs in Sonoma. Auf seiner letzten Runde fuhr Ekström mit 78.505 Sekunden seine Bestzeit und belegte den 40. Rang von 46 Teilnehmern.

Startplatz 38

 

Bereits zwei Stunden später stand das Qualifying zum 16. Saisonlauf auf dem Infineon Raceway an. Ekström hatte den Vorteil, dass sein Fahrzeug mit der Startnummer 83 innerhalb der Top 35 platziert ist und er deshalb auf jeden Fall die Startberechtigung für das Rennen am Sonntag in der Tasche hatte.

Ekström war auf seiner einzigen schnellen Qualifikationsrunde um 0,371 schneller als im Training und belegte 15 Plätze hinter seinem Teamkollegen Scott Speed den 38. Rang. Mit dem Ergebnis konnte der DTM-Pilot zufrieden sein, denn er war der einige Fahrer im Feld, der auf der schwierigen kalifornischen Berg- und Talbahn keine Erfahrungen mitbrachte.

Bescheidene Ziele

 

“Ich möchte am Sonntag ein fehlerfreies Rennen von Anfang bis Ende abliefern”, sagte Ekström nach dem Qualifying in seiner typischen bescheidenen Art. “Sei vorsichtig mit den Reifen und versuche eine optimale Trackposition zu erreichen, wenn das Rennen in die entscheidende Phase geht.” Das waren die einzigen Empfehlungen, die Ekström von seinem Crew Chief für das Rennen erhielt. “Welche Position bedeutet das? Ich habe keine Ahnung, aber es wäre für mich schon wichtig ein gutes Ergebnis einzufahren”, nannte Ekström seine Ziele.

Im zweiten Training am Samstag absolviere Ekström 16 Runden. Er machte nach seiner Abstimmungsarbeit vier schnelle Runden und beendete das Training auf Position 31. In der folgenden “Happy Hour” spulte der zweifache DTM-Champion weitere 18 Runden ab und verbesserte sich auf Rang 20. Der zeitliche Abstand zu Teamkollege Speed betrug nur noch 0.097 Sekunden.

Vom Fernseher ins Cockpit

 

“Bisher habe ich ungefähr 50 NASCAR-Rennen vor dem Fernseher verfolgt. Die Rennen sind sehr lang und nur über den Fernseher hatte ich die Möglichkeit diese Rennserie zu verstehen. Ich hoffe, dass ich die Abläufe richtig hinbekomme und gehe mit viel Respekt vor der Serie und den Fahrern in mein erstes Rennen. Normalerweise fahre ich bei meinem DTM-Job nur mit halb so viel PS und mit einem Bruchteil des Fahrzeuggewichts. Die Rennen in der DTM sind kürzer und nicht zu vergleichen. Der Stock-Car-Sport ist sehr hart, allerdings zeigen die NASCAR-Fahrer im Rennen mehr Respekt für die Gegner als in der DTM”, meine Ekström nach der letzten Trainingssession.

Toyota/Save Mart 350

 

Resultate: Mattias Ekström, Red-Bull-Toyota

 

1. Training: 19 Runden, Bestzeit 78.405 Sekunden, Platz 40

Qualifying: 1 Runde, 78.034 Sekunden, Startplatz 38

2. Training: 16 Runden, Bestzeit 78.385 Sekunden, Platz 31

3. Training: 18 Runden, Bestzeit 78.060 Sekunden, Platz 20

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Ekström erobert Pole-Position in Valencia

15. Pole der DTM-Karriere

 

Mattias Ekström hat in letzter Sekunde die 100. Pole-Position für Mercedes-Benz vereitelt. Der zweifache DTM-Champion fuhr im Qualifying von Valencia die schnellste Rundenzeit und darf am Sonntag vom besten Startplatz in das zweite DTM-Rennen des Jahres gehen. Für Ekström ist es übrigens die 15. Pole-Position seiner Karriere. Er wird am Sonntag vor Bruno Spengler und Oliver Jarvis stehen.

Im ersten der vier Qualifying-Abschnitte gab es bereits eine kleine Überraschung: Maro Engel, der sonst so schnelle Jahreswagen-Fahrer, schied neben CongFu Cheng, Susie Stoddart und Katherine Legge aus. Beinahe hätte es Ralf Schumacher getroffen – der Mercedes-Star wurde auf Platz 14 gewertet und war dabei lediglich 0,029 Sekunden schneller als Engel.

An der Spitze machten es sich zunächst fünf Audi-Piloten gemütlich. Alexandre Prémat fuhr in 1:29.267 Minuten die erste Bestzeit, erst auf Platz sechs folgte der beste Mercedes-Fahrer. Bruno Spengler war allerdings nur eine Zehntelsekunde langsamer als der Franzose an der Spitze.

Frühes Aus für Scheider & Schumacher

 

In der zweiten Session sah es für Audi nicht mehr so gut aus. Mit Martin Tomczyk und Timo Scheider verlor man gleich zwei Kandidaten auf eine vordere Position. Auf den Plätzen 9 und 10 verpassten sie das dritte Qualifying nur um eine Zehntelsekunde. Aber auch bei Mercedes blieben große Namen auf der Strecke: Ralf Schumacher und David Coulthard scheiterten deutlich.

Ihre beiden Teamkollegen Paul Di Resta und Bruno Spengler machten es sich derweil an der Spitze gemütlich. Di Resta fuhr in 1:28.730 Minuten die absolut schnellste Rundenzeit des bisherigen Wochenendes, sein kanadischer Partner war nur 0,013 Sekunden langsamer.

Deutlich weniger Verkehr gab es im dritten Abschnitt des Zeittrainings – und Überraschungen blieben ebenfalls aus. Hinter dem fünfplatzierten Paul Di Resta schieden Mike Rockenfeller, Miguel Molina und Alexandre Prémat in ihren 2008er-Audi aus.

Im Einzelzeitfahren der besten vier Piloten legte Oliver Jarvis eine Zeit von 1:29.854 Minuten vor, die allerdings direkt von Bruno Spengler unterboten wurde. Mit einem dicken Quersteher in der ersten Kurve und langsamen Sektor-Zeiten kam Paffett nicht an die Zeiten der beiden heran. Ganz anders Mattias Ekström: Der Schwede fuhr legte eine Rundenzeit von 1:29.565 Minuten hin und schob sich damit knapp vor Spengler und Jarvis auf die Pole-Position.

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Ekström pocht auf Wiedergutmachung

Im Qualifying vorne stehen

 

Nach dem enttäuschenden Auftaktrennen in Hockenheim ist Mattias Ekström ganz froh über die längere Pause bis zum zweiten DTM-Lauf in Valencia. In Hockenheim verpasste der Audi-Pilot aufgrund eines Boxenstoppfehlers seiner Mannschaft einen Podestplatz. “Ich wollte nach dem Rennen nur noch nach Hause”, verriet der Schwede.

In Valencia erwartet Ekström ein ähnliches Bild, was Audi und Mercedes angeht, wie in Hockenheim. “Es wird wichtig sein im Qualifying vorne zu stehen und ein gutes Auto für das Rennen zu haben”, erklärte der Schwede. Der Circuit Ricardo Tormo scheint 2010 erstmals im Rennkalender auf. Der enge, winkelige Kurs ist in einer Art Stadion erbaut. Ekström kennt die Strecke in Valencia vom viertätigen ITR-Test Ende März.

“Der Test verlief gut für uns. Ich fühlte mich sehr wohl auf der Strecke. Allerdings hatten damals viele Piloten noch nicht alles ausgepackt. Keiner wusste genau, was der Andere macht. Wenn wir jetzt zum zweiten Mal hinkommen, werden wir genau wissen, wo wer steht”, sagte Ekström.

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Paffett glaubt an Titelgewinn

Ein zweites Zandvoort?

 

In der Saison seines ersten Titelgewinns 2005 hatte sich Gary Paffett meist in der Position des Gejagten befunden. Mit neun Punkten Vorsprung auf Verfolger Mattias Ekström war der Brite zum Saisonfinale nach Hockenheim gereist – und sicherte sich souverän die Meisterschaft. In diesem Jahr scheint sich Paffett in der Rolle des Jägers ebenso gut zurechtzufinden: Mit einem nicht optimalen, aber doch deutlich besseren Qualifying als Audi-Kontrahent Timo Scheider legte der Brite den Grundstein zur Halbierung seines Meisterschaftsrückstands.

In der Verfolgerrolle

 

“Wir wussten, dass wir ein schnelles Auto haben. Ich war im Qualifying nicht dort, wo ich hätte sein sollen. Meine Aufgabe war es, nach vorne zu kommen, und dabei hat mich meine Mannschaft perfekt unterstützt”, freute sich Paffett nach seinem dritten Saisonsieg. Trotz des Reifenpechs bei der Konkurrenz gibt sich der HWA-Pilot selbstbewusst. “Der Fünffachsieg zeigt, dass wir heute das beste Auto hatten. Ich habe früh gestoppt und bin das Risiko langer Stints eingegangen”, spielt Paffett auf jene Reifenproblematik in Dijon an, die bei Mercedes anders als bei Ingolstädter Konkurrenz perfekt pariert wurde.

Nach dem ersten Renndrittel hatte sich Paffett auf Rang zwei hinter dem dritten Titelanwärter Ekström festgesetzt. “Ich habe Druck auf Mattias ausgeübt und bin einfach so schnell wie möglich gefahren. Im letzten Stint sollte auch ich auf die Reifen achten, aber das ist für einen Rennfahrer nicht leicht”, blickt Paffett zurück, der lieber den Druck auf den schwedischen Rivalen erhöhte. “Ich kam immer näher an Mattias heran und sah, dass er langsamer wird und Probleme bekommt. Er bremste von Mal zu Mal früher, und in der letzten Kurve wurde er dann langsam.”

Selbstbewusst nach Hockenheim

 

Wenig später durfte Paffett dem Dijon-Triumph entgegenfahren – nachdem es zunächst galt, einen Auffahrunfall zu verhindern: “Ich war am Ausgang der Kurve sehr dicht an ihm dran – es noch nach verbrannten Reifen. Wäre ich noch näher gewesen, wäre es vielleicht zum Unfall gekommen.” Anders als sein Vorgesetzter Norbert Haug, der den dritten Audi-Titelgewinn in Folge unverändert als kaum noch abwendbar ansieht, gibt sich Paffett mit Blick auf das Saisonfinale angriffslustig.

“Sieben Punkte Rückstand sind besser als 14. Wenn wir beim nächsten Mal erneut sieben Punkte aufholen, sind wir Meister”, rechnet der Engländer korrekt vor. “Es kann alles passieren. In Hockenheim sind wir zehn Kilogramm schwerer als Audi, aber in Zandvoort haben auch unter diesen Umständen gewinnen können. Ich sehe keinen Grund, warum das in Hockenheim nicht auch gehen sollte.”

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