Mercedes gibt Heidfeld die Freigabe

Weg zu Pirelli nun auch offiziell frei

 

Mercedes stellt Nick Heidfeld von seinem Vertrag als Reservefahrer frei und folgt Heidfelds Wunsch, ab sofort Testfahrer von Reifenhersteller Pirelli zu werden. Der Deutsche wird für den 2011 in der Formel 1 präsenten Reifenhersteller die im August beginnenden Testfahrten durchführen und ihn bei der Entwicklung der verschiedenen Reifenmischungen unterstützen. Bereits diese Woche ist er in Mugello im Einsatz.

Mercedes GP Teamchef Ross Brawn sagte: “Wir geben Nick die Gelegenheit, zu Pirelli zu wechseln und bei der Entwicklungsarbeit des Unternehmens für die Rückkehr in die Formel 1 mitzuwirken. Nick ist sehr erfahren und wir sind sicher, dass sein technisches und rennsportliches Wissen für Pirelli äußerst nützlich sein wird. Davon profitiert der gesamte Sport. Nick war in diesem Jahr ein wichtiger Bestandteil des Mercedes GP Teams und wir freuen uns, dass er seine Karriere fortsetzen kann.”

Mercedes-Sportchef Norbert Haug betonte, dass von Beginn der Zusammenarbeit zwischen Heidfeld und Mercedes an klar war, dass er freigestellt werden würde, sollte sich eine gute Möglichkeit als aktiver Fahrer für ihn bieten. “Dies ist nun der Fall und es gibt keinen verfügbaren Fahrer mit mehr Erfahrung und entsprechenden Kenntnissen als Nick, um die Reifenentwicklung für die nächste Saison in die richtige Richtung zu lenken. Wir danken Nick für seinen Beitrag in den letzten neun Monaten und wünschen ihm für die neuen Herausforderungen alles Gute. Es wäre schön, Nick im nächsten Jahr in einem wettbewerbsfähigen Fahrzeug in der Formel 1-Weltmeisterschaft zu sehen. Ich bin sicher, dass neben Nicks bekannt guten fahrerischen Fähigkeiten seine führende Rolle bei der Entwicklung der neuen Einheitsreifen ihn in eine gute Position für die erhältlichen Cockpits für 2011 bringen wird”, erklärte Haug.

Heidfeld selbst bedankte sich bei Brawn, Haug und auch Nick Fry dafür, dass ihm keine Steine in den Weg gelegt wurden, um bei Pirelli als Testfahrer fungieren zu können. “Das Team hat mir von Anbeginn an versichert, mir bei einer solchen Chance nicht im Wege zu stehen und mir jetzt erlaubt, diese neue Aufgabe zu übernehmen. Ich danke allen bei Mercedes GP für die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr. Meine Rolle als Reservefahrer hat mir Spaß gemacht und ich habe mich von Beginn an im Team wohlgefühlt. Mit den amtierenden Weltmeistern zu arbeiten, war beeindruckend und ich wünsche dem Team für den weiteren Saisonverlauf und darüber hinaus alles Gute.”

© adrivo Sportpresse GmbH

Foto: Sutton

© www.KFZ.de 25082010

Wieder Heidfeld-Gerüchte

Letzter Ausweg

 

Nick Heidfeld bekam für die Formel-1-Saison 2010 kein Cockpit mehr ab. Deshalb begleitet er Mercedes GP als Test- und Ersatzfahrer zu allen Rennen. Für 2011 hofft er auf eine Cockpitrückkehr in der Königsklasse.

Nachdem dort, wie er selbst zugibt, bereits alle Topteams ihre Fahrer für das nächste Jahr bestätigt haben, könnte Heidfeld erneut in die Röhre schauen – einzig eine Rückkehr zu Sauber wird gehandelt, dort wurde er aber wegen eines Neuanfangs bewusst aussortiert.

Deshalb wird er von einigen Gerüchteköchen erneut mit einem Wechsel in die DTM in Verbindung gebracht. Die Verbindung zu Mercedes liegt nahe. Heidfeld zeigte sich zuletzt von dieser Idee wenig begeistert: “Ich fühle mich noch zu jung, um in der DTM zu fahren oder um beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans teilzunehmen.”

© adrivo Sportpresse GmbH

Foto: Sutton

© www.KFZ.de 21062010

Haug verhandelt mit Schumacher & Coulthard

Noch keine Entscheidungen

 

Bisher hat Mercedes-Benz sein Fahreraufgebot für die DTM-Saison 2010 noch nicht bekanntgegeben. Bis zu den ersten Testfahrten sind es nur noch wenige Wochen, also wird es langsam Zeit, die Gerüchte vom Tisch zu räumen. Auf jeden Fall ist damit zu rechnen, dass Gary Paffett, Paul di Resta und Bruno Spengler erneut in einem HWA-Werksboliden sitzen werden.

Große Fragezeichen gibt es rund um die Person Ralf Schumacher. Im Interview mit dtm.tv hat Mercedes-Benz Motorsportchef allerdings bestätigt, dass man kurz vor einer Einigung steht. “Ralf möchte weitermachen in der DTM. Wir denken auch, dass wir gute Chancen haben, gemeinsam weiter zu machen. Bekannt gegeben wird die Entscheidung dann, wenn sie getroffen ist. Noch ist nicht alles in trockenen Tüchern”, so Haug.

Noch interessanter sind die Spekulationen rund um einen weiteren ehemaligen Formel-1-Fahrer. David Coulthard zeigte sich nach Testfahrten in verschiedenen C-Klassen beeindruckt und würde sogar in einem Jahreswagen Platz nehmen – denn er will endlich wieder Rennen fahren. “Es ist es sehr erfreulich, dass er sich so für die DTM begeistert. Er hat jetzt schon zwei Mal getestet. Das hatten wir schon während seiner aktiven Formel-1-Zeit ausgemacht. Er sollte einfach mal ein DTM-Auto fahren”, kommentiert Haug.

DTM für Nick Heidfeld kein Thema

 

“Er hat sich sehr gut angestellt, hat auch durchaus Spaß dabei gehabt und wir sprechen über Möglichkeiten, ob wir Lösungen finden. Vielleicht gibt es eine positive Überraschung, aber ich kann es noch nicht versprechen”, so der Mercedes-Mann.

Auch Nick Heidfeld wurde zuletzt mit der DTM in Verbindung gebracht, schließlich besteht durch seinen Testfahrerjob bei Mercedes GP eine perfekte Verbindung zu Haug, der allerdings sagt: “Ich denke nicht, dass Nick in der DTM fahren wird, da gibt es kein Diskussionsthema. Er hat umfangreiche Aufgaben im Formel-1-Team und wird sich dort einbringen. Nick will sich auf dieses Thema konzentrieren, was ich voll verstehen kann.”

© adrivo Sportpresse GmbH

Foto: Sutton

© www.KFZ.de 03032010

De la Rosa empfiehlt Heidfeld

Neuer GPDA-Präsident

 

Bereits vor einigen Wochen deutete Pedro de la Rosa an, dass er nach seiner Rückkehr ins aktive Renngeschehen seinen Posten als Präsident der Fahrervereinigung GPDA abgeben möchte. Hierzu wird die GPDA beim Auftaktrennwochenende in Bahrain ein Meeting abhalten, bei dem man alle Fahrer fragen wird, ob de la Rosa und die beiden Direktoren Mark Webber und Fernando Alonso in ihren Ämtern fortfahren sollen.

“Es liegt an den Mitgliedern”, sagt de la Rosa. “Ich bin sehr offen. Wenn sie sagen: Pedro, wir möchten, dass du weitermachst – dann weiß ich nicht. Ich hoffe, dass sie das nicht sagen werden!” Persönlich würde sich de la Rosa einen Nachfolger in seiner Position wünschen. “Es ist nötig, dass es ein Testfahrer ist, weil er an den Grand Prix Wochenenden den Löwenanteil der Arbeit übernehmen kann.”

So habe er Webber und Alonso in der Vergangenheit entlastet. Das würde etwa für Mercedes GP Tester Nick Heidfeld sprechen. “Ich glaube, Heidfeld wäre ein sehr guter Kandidat”, bestätigt de la Rosa. Besonders wichtig wird die Beziehung zum neuen FIA-Präsidenten Jean Todt. Das erste Meeting der GPDA mit Todt in Singapur letztes Jahr verlief laut Webber gut. “Jean ist am Puls der Zeit und wir freuen uns darauf, mit ihm zu arbeiten”, so Webber. “Wenn wir nicht viel zu tun haben, ist das ein gutes Zeichen.”

© adrivo Sportpresse GmbH

Foto: Sutton

© www.KFZ.de 01032010

Massa plädiert für Heidfeld

Gehört in ein Cockpit

 

Nick Heidfeld und Felipe Massa kennen sich aus ihrem gemeinsamen Jahr als Teamkollegen bei Sauber 2002. In den vergangenen Jahren gingen sie als Konkurrenten für BMW Sauber und Ferrari an den Start. In diesem Jahr fehlt der Deutsche in der Startaufstellung. Er ist nur noch Testfahrer bei Mercedes GP.

“Warum hat niemand meinem früheren Teamkollegen Nick Heidfeld ein gutes Cockpit angeboten?”, fragt Massa im Blick. “Wenn ich mir das Feld so anschaue, dann gehört Nick in die Formel 1 – und zwar nicht als Ersatzpilot!”

© adrivo Sportpresse GmbH

Foto: Sutton

© www.KFZ.de 15022010