25. Aug, 2010
Prémat mit großem Vorsprung
Bei besten Witterungsbedingungen, Sonnenschein und 26 Grad Celsius Lufttemperatur sind Audi und Mercedes-Benz auf dem Circuit Park Zandvoort in das sechste Saisonwochenende gestartet. Wie gewohnt legten die Ingolstädter im ersten Freien Training das Tempo vor.
Die Bestzeit brannte Alexandre Prémat in den niederländischen Asphalt. Der Jahreswagen-Fahrer fuhr eine Rundenzeit von 1:33.274 Minuten – eine Marke, an der sich die anderen Piloten die Zähne ausbissen.
Mike Rockenfeller kam mit mehr als einer halben Sekunde Rückstand auf den zweiten Rang, dahinter folgte sein Markenkollege Mattias Ekström. Insgesamt schafften es sieben Audianer unter die besten Zehn.
Als bester Mercedes-Pilot reihte sich Maro Engel auf dem vierten Rang ein. Erst in seiner letzten Runde konnte Engel den Rückstand auf Spitzenreiter Prémat auf 0,685 Sekunden reduzieren. Der Tabellenführer Bruno Spengler musste sogar mit dem 13. Rang Vorlieb nehmen.
Bevor es losgehen konnte, mussten sich die 18 DTM-Piloten jedoch etwas gedulden. Nach Unfällen im Qualifying der Formel 3 Euro Serie musste das Training im zehn Minuten verschoben werden, was am Ausgang allerdings nicht viel geändert haben sollte.
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9. Aug, 2010
Keine Worte mehr
Maro Engel ist erneut mehr als unzufrieden. Da sein Mücke-Teamkollege Jamie Green das Rennen morgen aus der zweiten Startreihe in Angriff nimmt, kann sich Engel mit dem 12. Startplatz nicht wirklich abfinden. “Es ist oft das gleiche Spiel. Im Freien Training machen wir Fortschritte, aber im Qualifying wissen wir nicht, woran es liegt”, klagt Engel gegenüber Motorsport-Magazin.com.
Der Mercedes-Pilot war in Q1 mit der Balance des Autos zufrieden und lobte die Arbeit des Teams. “Wir haben sehr gezielt in die richtige Richtung gearbeitet. In Q1 hat alles gepasst, woraufhin wir in der zweiten Session am Auto nichts mehr geändert haben”, so Engel. Doch dann kam das Unerwartete – die Balance des Autos verschwand und somit auch die Hoffnung auf einen vorderen Startplatz. Die Rundenzeit von Engel reichte nicht für die nächste Runde. Der Frust ist groß: “Wir wüssten gerne woran es lag.”
Während Engel vor allem Übersteuern zu schaffen machte, kam Jamie Green mit den wechselnden Streckenverhältnissen besser zurecht. “Jamie schafft es im Qualifying immer den entscheidenden Sprung nach vorne zu machen”, erklärt Engel. Das Einzige, das ihm jetzt noch helfen könne, sei Regen und ein turbulentes Rennen.
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9. Aug, 2010
Harte Arbeit ist der Schlüssel zum Erfolg
Beim Qualifying zum fünften Lauf der DTM schnappte sich Mattias Ekström seine 16. Pole Position. Mit knapp vier Zehnteln Vorsprung ließ er Mercedes-Konkurrent Bruno Spengler stehen, dabei begann das Wochenende für den Schweden nicht wie erhofft. “Gestern und heute Morgen hatten wir Probleme das richtige Setup zu finden. Die Änderungen, die wir vornahmen, zahlten sich heute aus”, verriet Ekström und fügte hinzu: “Der Schlüssel zum Erfolg ist harte Arbeit.” Gerade am Nürburgring haben es die Teams nicht einfach ein optimales Setup zu finden. Die Audi-Mannschaft von Ekström hat das allerdings gemeistert und ihm ein perfektes Auto hingestellt. “Ich kann mich nicht daran erinnern, wann es das letzte Mal so gut lief”, sagte Ekström.
Hinter dem Schweden startet Bruno Spengler aus der zweiten Position ins Rennen. “Wir haben Audi hier stark erwartet. Mit dem zweiten Platz bin ich daher sehr zufrieden”, sagte der Meisterschaftsführende. Dass der Mercedes-Pilot morgen von der schmutzigen Innenseite startet, sieht er nicht unbedingt als Nachteil. “Bei einem guten Start bin ich in der ersten Kurve innen, womit das Unfall-Risiko deutlich geringer ist”, weiß Spengler.
Jamie Green machte von den Freien Trainings zum Qualifying den größten Sprung nach vorne. Mit den Plätzen 14 und 17 sah es für den Norisring-Sieger alles andere als vielversprechend aus. Die Gründe dafür lagen, wie auch schon bei Ekström, am Setup. “Wenn das Auto hier nicht läuft, ist es schwierig eine gute Performance zu finden. Mit den richtigen Änderungen haben es jedoch geschafft”, erklärte Green.
Mattias Ekström ist mit der Pole-Position zwar bester Audi-Pilot, aber der eigentliche Qualifying Sieger heißt Mercedes. Mit 5 Mercedes-Boliden im Nacken, bestreitet Mattias Ekström morgen sein 96. DTM-Rennen. “Mein Plan für morgen lautet: Ein guter Start, schnell fahren und gute Boxenstopps”, so Ekström.
Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug freut sich besonders über die Mercedes-Dominanz. “Glückwunsch an Mattias zur Pole und Danke an unsere Jungs für die Plätze zwei-drei-vier-fünf und sechs – eine Vorstellung mit Stern.”
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2. Aug, 2010
Auto stark verbessert
Es geht aufwärts – für Sauber und für Pedro de la Rosa. Mit Platz 9 schaffte der Spanier nicht nur den Sprung in die Top-10 des Qualifyings, sondern auch eine gute Ausgangslage für WM-Punkte im Rennen. “Ich bin zufrieden mit meiner Leistung, aber vor allem bin ich sehr stolz auf das Team”, sagte de la Rosa. “Das Auto war wirklich gut.”
Das ist besonders erwähnenswert, weil Sauber bislang langsame Kurven nicht lagen – und davon gibt es am Hungaroring einige. “Wir haben in langsamen Kurven einen Fortschritt gemacht, denn das war immer unser größtes Problem”, erklärte de la Rosa. “Wir sind konkurrenzfähiger als bislang. Das Team hat ein schwieriges Auto in langsamen Kurven in ein vernünftiges verwandelt.”
Am Sonntag will de la Rosa Platz 9 in WM-Punkte verwandeln. Er kündigt an: “Ich will mich beim Start und in der ersten Runde aus allen Streitigkeiten raushalten und dann um Punkte kämpfen.”
Auch Teamchef Peter Sauber würde sich darüber freuen. Wie de la Rosa lobte er die Leistung des Teams: “Kompliment ans Team, das es geschafft hat, auf einer Strecke, die uns nicht zu liegen schien, eine sehr gute Abstimmung zu finden.”
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2. Aug, 2010
So viel wie möglich mitnehmen
So hatte sich Jenson Button das Qualifying nicht vorgestellt. Obwohl schon vorher klar war, dass Red Bull in einer eigenen Welt fahren würde, sind der elfte Platz und das Ausscheiden im Q2 alles andere als gewollt. “Im Training funktionierte das Auto richtig gut, aber im Qualifying fand ich keine gute Balance”, klagte Button.
Der Brite veränderte sein Auto leicht, fand aber keinen Grip. “Es war keine gute Session und ich bin nicht zufrieden.” Die Trainingspace sei gut gewesen, obwohl auch da schon Speed im Vergleich zu Red Bull und Ferrari fehlte. “Aber insgesamt war es nicht so schlecht.”
Dann fand er im Qualifying einfach keinen Grip auf den weichen Reifen. “Das Gute ist, dass ich auf der sauberen Seite der Strecke starte”, blickt er voraus. “Normalerweise kann man von dort ein oder zwei Plätze am Start gutmachen.” Auch in der ersten Kurve sieht Button einige Überholgelegenheiten. “Zudem habe ich noch zwei frische Reifensätze für das Rennen.” Sein Ziel bleibt es, so viele Punkte wie möglich mitzunehmen.
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