FIA veröffentlicht Starterliste

12 Teams dabei

 

Zwölf von dreizehn möglichen Teamnamen stehen auf der provisorischen Starterliste der FIA für die Formel-1-Saison 2010. Zu neun bisherigen Teams kommen die Neulinge Lotus F1, Campos Meta 1, US F1 und Virgin Racing hinzu. Damit bestätigte die FIA die Beteiligung der Virgin Gruppe am Manor-Rennstall, die für die kommenden Tage vorgesehen ist.

Noch nicht umgetauft ist in der Starterliste das Weltmeisterteam: Brawn GP ist vorerst mit einem Sternchen versehen, welches die Absicht zu einem Namenswechsel in Mercedes GP anzeigt. Hierzu müssen jedoch alle anderen Teams zustimmen. Als Motorenlieferant von Red Bull wird in der Starterliste Renault angegeben.

Überhaupt nicht in der Liste vorzufinden ist Toyota. In den Anmerkungen sagt die FIA: “Die Toyota Motorsport GmbH ist formal an das Concorde Agreement gebunden und muss deshalb ein Team zur Teilnahme stellen, allerdings wurde angedeutet, dass sie dazu wohl nicht in der Lage sein wird. Eine Ankündigung wird in kurzer Zeit folgen.” Als Ersatz stünden entweder Stefan GP oder Sauber bereit. Sauber hatte die FIA bereits die Rolle des Ersatzteams für den Fall versprochen, dass ein Team die Formel 1 verlassen sollte.

Die provisorische Starterliste 2010

 

1 Jenson Button – McLaren Mercedes

 

2 Lewis Hamilton – McLaren Mercedes

 

3 Nico Rosberg – Brawn GP (Mercedes GP)

 

4 noch nicht bekannt – Brawn GP (Mercedes GP)

 

5 Sebastian Vettel – Red Bull Racing Renault

 

6 Mark Webber – Red Bull Racing Renault

 

7 Felipe Massa – Ferrari

 

8 Fernando Alonso – Ferrari

 

9 Rubens Barrichello – Williams Cosworth

 

10 Nico Hülkenberg – Williams Cosworth

 

11 Robert Kubica – Renault

 

12 noch nicht bekannt – Renault

 

14 Adrian Sutil – Force India Mercedes

 

15 Tonio Liuzzi – Force India Mercedes

 

16 Sebastien Buemi – Toro Rosso Ferrari

 

17 noch nicht bekannt – Toro Rosso Ferrari

 

18 noch nicht bekannt – Lotus F1 Racing Cosworth

 

19 noch nicht bekannt – Lotus F1 Racing Cosworth

 

20 noch nicht bekannt – Campos Meta 1 Cosworth

 

21 Bruno Senna – Campos Meta 1 Cosworth

 

22 noch nicht bekannt – US F1 Cosworth

 

23 noch nicht bekannt – US F1 Cosworth

 

24 Timo Glock – Virgin Racing Cosworth

 

25 noch nicht bekannt – Virgin Racing Cosworth

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Kobayashi zu Renault?

Sponsoren im Gepäck?

Kamui Kobayashi war die Überraschung der letzten beiden Rennen. Trotz einer enttäuschenden GP2-Saison wusste er bei seinem F1-Debüt für Toyota zu überzeugen. Für eine kurze Zeit war er sogar die letzte Hoffnung des Toyota-Teams, um den Vorstand von einem F1-Verbleib zu überzeugen.

Doch Toyota stieg aus und Kobayashi sucht seitdem nach einem neuen Team. Laut dem französischen Magazin Auto Hebdo könnte Kobayashi 2010 für Renault fahren – und wichtige Toyota-Sponsoren mitbringen. So sollen Panasonic und KDDI daran interessiert sein, im Sport zu bleiben. Renault würde sich darüber nicht beschweren: Nach der Crashgate-Affäre verlor man zwei Sponsoren vorzeitig. Derzeit sucht man händeringend nach Ersatz, um 2010 überhaupt an den Start zu gehen.

“Mein Manager spricht mit anderen Teams, aber ich brauche erst einmal eine Pause”, sagte Kobayashi gegenüber gpupdate. “Ich werde im Dezember nach Europa zurückkommen und dann über die neue Saison sprechen. Bislang weiß ich nicht, was passieren wird.” Vorher wird bei Renault auch keine Entscheidung über die Zukunft erwartet.

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Caubet

Renault bleibt in der F1

Nach den Ausstiegsankündigungen von Toyota und Bridgestone wurde jede Aktivität eines der drei verbliebenen Automobilhersteller in der Formel 1 mit Argusaugen beobachtet. So zum Beispiel ein Renault-Vorstandsmeeting mit den F1-Bossen Bob Bell und Jean-Francois Caubet, das von einigen Medien als “Krisentreffen” zur Vorbereitung des F1-Ausstiegs bezeichnet wurde.

Renault beschwichtigte das und teilte mit, dass es sich um ein lange geplantes Treffen gehandelt habe. Renault F1 Geschäftsführer Jean-Francois Caubet sagte hinterher gegenüber der L’Equipe: “Wir haben bereits unsere Fahrer unter Vertrag, unser Budget ist bereits genehmigt und wir sind in die WM eingeschrieben. Die Saison 2010 hat schon begonnen.”

Obwohl es noch keine offizielle Bestätigung gibt, werden Robert Kubica und Timo Glock für Renault starten. Der Deutsche hatte in Abu Dhabi noch keinen Vertrag unterschrieben, dies scheint sich nach der Aussage von Caubet nun aber geändert zu haben, obwohl er keine Namen nennt. Renault CEO Carlos Ghosn erwartet 2010 eine Rückkehr auf ein gutes Leistungsniveau. “Wir werden 2010 nicht Weltmeister”, sagte Caubet. “Aber wir hoffen, dass wir viel besser sein werden.”

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Lotus kommt, Sauber mit Ersatzrolle

Vielleicht 14 Teams 2010

Der Automobilweltverband FIA gab am Dienstag das 13. Formel-1-Team für die Saison 2010 bekannt. Anstelle des BMW Sauber Teams wird Lotus F1 an der Formel 1 WM teilnehmen. BMW hatte im Sommer den Rückzug zum Saisonende 2009 bekanntgegeben. Danach unternahm Teamgründer Peter Sauber diverse Rettungsversuche, um das Team 2010 in der F1 zu halten, doch die scheinen gescheitert zu sein. Die FIA merkte zwar an, dass man eine “beeindruckende Bewerbung” von BMW Sauber erhalten habe, die Ungewissheiten wegen des BMW-Rückzugs aber überwiegen.

Deshalb gab die FIA den 13. Platz an Lotus F1, das erste malaysische Formel 1 Team von Teamchef Tony Fernandes. BMW Sauber wurde der 14. Platz zugestanden, sollte eines der neuen Teams (Lotus, USF1, Manor, Campos) nicht an der WM teilnehmen können oder ein bestehendes Team aussteigen (etwa Renault oder Toyota). Gleichzeitig denkt die FIA darüber nach, die Teilnehmerzahl zu erhöhen und möglicherweise 14 Teams und 28 Autos zu erlauben. Hierzu werde sich die FIA schleunigst mit den bestehenden Teams kurzschließen, um baldmöglichst eine Antwort auf eine mögliche Regeländerung zu finden, die 28 Autos erlauben würde.

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Toyota muss nachlegen

Trulli warnt vor Konkurrenz

Jarno Trulli ist gewarnt: Die Konkurrenz drängt nach. Bei den ersten Saisonrennen zählte Toyota zu den positiven Überraschungen, doch in Deutschland gab es keinen einzigen Punkt für die Japaner, die nun in der Konstrukteurs-WM von Ferrari und Williams unter Druck geraten.

“Es ist Zeit, einen großen Schritt beim Downforce zu machen”, forderte Jarno Trulli gegenüber Autosport . “Wenn wir uns so weiter verbessern wie bis jetzt, werden wir den Abstand nur halten.” Er würde aber viel lieber nach vorne schauen. “Ich war mit dem Saisonstart zufrieden, das Team hat tolle Arbeit geleistet. Aber wenn wir unsere Saison vorantreiben möchten, müssen wir das machen, was Red Bull in Großbritannien gemacht hat.” Nämlich einen großen Entwicklungsschritt mit einem B-Auto.

Sonst sieht Trulli sein Team auch durch McLaren und Renault gefährdet. “Sie waren in Deutschland konkurrenzfähig”, sagt er. “Vielleicht lag es auch am Wetter, weil wir normalerweise kühle Temperaturen nicht mögen. Aber wir müssen hart angreifen, wenn wir mehr Pace aufnehmen wollen.”

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