30. Aug, 2010
Kein Sieg in Sicht
Damit hatte vor dem Wochenende niemand gerechnet: Robert Kubica fuhr im Renault auf Startplatz 3. Dabei verpasste der Pole nur knapp einen Startplatz in der ersten Reihe. Erst in letzter Sekunde schnappte ihm Lewis Hamilton den zweiten Rang weg.
Mitverantwortlich für den Formanstieg ist der neue F-Kanal, den Renault in Spa erstmals einsetzte und der vom ersten Training an gut funktionierte. “Wir waren in jeder Session in den Top-5 – unter allen Bedingungen”, betonte Kubica. “Mit dem F-Kanal scheinen wir konkurrenzfähiger zu sein.” Im Qualifying hoffte er auf Platz 3. “Bis kurz vor Ende war ich sogar Zweiter, aber ich konnte meinen zweiten Satz weiche Reifen nicht nutzen.”
Sieg außer Reichweite
Der Grund dafür war ein Problem mit der Benzinzufuhr, das Kubica den zweiten Run im Q3 kostete. “Das Auto ging kurz vor der Boxeneinfahrt aus und die Mechaniker mussten mich zurück in die Box schieben”, beschrieb der Pole. “Dadurch wusste ich sofort, dass ich keinen zweiten Anlauf mehr haben würde. Ich betete für Regen und es kamen auch einige Tropfen, aber nicht genug.”
Für das Rennen sieht Chefingenieur Alan Permane Kubica in einer guten Ausgangsposition. “Wir haben uns diesen Platz verdient und können um einen Podestplatz fahren”, so der Ingenieur. An den Sieg denkt Kubica aber nicht. “Ein Sieg liegt außer Reichweite, aber im Motorsport kann alles passieren. Wir werden unser Bestes geben und wollen das Maximum aus dem Wochenende herausholen.”
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30. Aug, 2010
Alonso wieder am schnellsten
Der Freitag in Spa-Francorchamps hatte schon alles zu bieten: Regen, abtrocknende Strecke, Abflüge und eine rote Flagge, weil angeblich Zuschauer in einem gesperrten Bereich waren. Diese Unterbrechung kostete die Teams 15 Minuten auf fast trockener Strecke. Am Ende blieb den Piloten nur ein Versuch auf trockener Bahn – den absolvierte Fernando Alonso als Schnellster.
Hinter dem Spanier reihte sich Adrian Sutil im Force India auf Platz 2 ein. Ihm fehlten gut ein Zehntel auf den Ferrari-Piloten. Lewis Hamilton, Robert Kubica, Felipe Massa und Sebastian Vettel komplettierten die Top-6.
Im verregneten ersten Training gab es erstaunlich wenige Zwischenfälle. Nur einige Ausritte neben die Strecke waren zu beklagen. Im zweiten Training trocknete die Strecke langsam ab und einige Fahrer setzten früh auf Intermediates. Das führte zu einem Ausrutscher von Tonio Liuzzi ins Kiesbett, wo er leicht anschlug und sich den Frontflügel beschädigte.
Heftiger flog Timo Glock ab. Der Virgin-Piloten kam auf den Randstein und landete seitlich im Reifenstapel. Das Training war für ihn damit gelaufen. Besser erwischte es Rubens Barrichello, der nach einem Dreher weiter fahren konnte. Auch Mark Webber konnte trotz eines technischen Problems weiter fahren. Eine Viertelstunde vor Schluss musste die Rennleitung das Training sogar unterbrechen – weil sich Zuschauer in einem nicht zugelassenen Bereich aufhielten.
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30. Aug, 2010
Alonso im Regen an der Spitze
Dunkle Wolken, starker Regen und sogar Gewitter begrüßten die Formel 1 am Freitagvormittag in Spa-Francorchamps. Das Freie Training der Formel BMW musste sogar wegen der gefährlichen Bedingungen abgebrochen werden. Die Formel 1 konnte um 10:00 Uhr pünktlich ins erste Training starten. Auch dieses wurde teilweise von starken Regengüssen beeinträchtigt, so dass die Piloten aus der Box zuschauen mussten. Am Ende sicherte sich Fernando Alonso im Ferrari die schnellste Zeit des 90-minütigen Regentrainings.
Platz 2 ging an Lewis Hamilton vor Robert Kubica, der zum ersten Mal mit dem neuen F-Kanal an seinem Renault fuhr. Der Pole konnte zunächst nur einige Installationsrunden drehen, erzielte dann aber in den Schlussminuten auf seinen ersten gezeiteten Runden starke Zeiten. Platz 4 belegte Sebastian Vettel vor Adrian Sutil, Jenson Button und Mark Webber.
Alle Piloten wären gerne mehr Runden im Nassen gefahren, um Dinge am Regensetup auszuprobieren, doch die limitierte Anzahl an Regen- und Intermediate-Reifen für das gesamte Wochenende zwang die Teams dazu, Reifen zu sparen und nicht zu viel zu fahren. Jedem Fahrer stehen nur vier Intermediates und drei Regenreifen für alle drei Tage zur Verfügung.
Die Top-10 komplettierten Kamui Kobayashi auf Position 8, GP-Jubilar Rubens Barrichello und Michael Schumacher. Angesichts der schwierigen Streckenbedingungen gab es nur relativ wenige Zwischenfälle. Schumacher, de la Rosa, Hülkenberg und Petrov fuhren allesamt mal durch die Auslaufzonen, Heikki Kovalainen stattete dem Kiesbett einen Besuch ab. Schrott fabrizierte jedoch kein Fahrer.
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2. Aug, 2010
Red Bull in eigener Welt
Der Hungaroring ist Red-Bull-Land. Alle drei Freien Trainings gingen an einen Red Bull Fahrer. Am Freitag dominierte Sebastian Vettel, am Samstagvormittag übernahm Mark Webber das Kommando. Der Abstand zwischen den beiden Red Bull Piloten betrug fast eine halbe Sekunde, wobei Vettel auf seinen beiden schnellsten Runden am Ende des Trainings aufgehalten wurde und noch schneller hätte sein können.
Der erste Verfolger der Red Bull Übermacht ist Fernando Alonso. Der Hockenheim-Sieger hatte aber schon 1,1 Sekunden Rückstand vorzuweisen. Robert Kubica, Felipe Massa und Lewis Hamilton folgen mit Abständen bis zu 1,8 Sekunden auf den Plätzen 4 bis 6.
Die gute Form von Renault bestätigte Vitaly Petrov als Siebter, vor Nico Rosberg, Jenson Button und Nico Hülkenberg. Michael Schumacher belegte hinter Rubens Barrichello den zwölften Platz. Ferrari und Red Bull fuhren ohne den F-Kanal, Force India baute über Nacht den angeblasenen Diffusor an Adrian Sutils Auto aus.
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2. Aug, 2010
Vettel und Webber vorne
In Hockenheim schnappte sich Sebastian Vettel die Pole Position mit gerade einmal zwei Tausendsteln Vorsprung. Im Rennen zeigte sich dann, dass Ferrari das schnellere Auto hatte als die Red Bull. Nur fünf Tage später hat sich das Bild gewendet, zumindest im 1. Freien Training in Ungarn war Red Bull nicht zu schlagen. Sebastian Vettel fuhr in 1:20.976 Minuten die schnellste Zeit – gut ein Zehntel schneller als sein Teamkollege Mark Webber.
Der erste Verfolger der Red Bull, Robert Kubica im Renault, hatte auf Platz 3 bereits eine Sekunde Rückstand auf die Vettel-Bestzeit. Jenson Button fehlten auf Platz 4 gut 1,4 Sekunden auf Red Bull. Dabei hatte Lewis Hamilton vor dem Wochenende noch gehofft, dass der Abstand auf Red Bull von sieben Zehnteln in Hockenheim schrumpfen würde.
Die Top-10 komplettierten Rubens Barrichello, Pedro de la Rosa, Fernando Alonso, die beiden Mercedes-Fahrer Nico Rosberg und Michael Schumacher sowie Nico Hülkenberg. Williams bestätigte damit den Aufwärtstrend des Deutschland-Qualifyings. Felipe Massa fehlten auf Platz 12 zwei Sekunden auf die Bestzeit.
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