Elias erholt sich schnell
Stabil und in guter Verfassung
© www.KFZ.de 02072007
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Nach den wichtigen Dingen beschäftigte er sich dann aber auch mit dem Rennen, dass ihn durchaus etwas gezeigt zurückließ. “Es war ein schweres Rennen, aber es hat alles gut funktioniert. Ich wusste, dass es vom elften Platz schwer werden würde. Wir hatten aber eine gute Abstimmung und die Maschine ist gut gelaufen. Ich wusste nicht, was zu erwarten war und ich wollte einfach nur nach vorne fahren”, berichtete er. Doch dann kam es etwas anders, denn das Gefühl auf dem Motorrad war sogar um einiges besser als erwartet. “Es lief dann sehr gut und ich wollte unbedingt Casey einholen. Als ich bei ihm war, war ich schon sehr müde und meine Reifen sind hin und her gerutscht. In den letzten Runden konnte ich aber sehr schnell fahren und Casey überholen. Das war wirklich ein großartiger Tag, danke an Yamaha”, sagte Rossi.
Weniger großartig war der Tag für Casey Stoner, der mit einem zweiten Platz zwar seine WM-Führung bei komfortablen 21 Punkten halten konnte, aber einmal erleben musste, wie es ist, aus dem direkten Kampf um die Spitze als Verlierer hervorzugehen – dabei durfte er schon während des Rennens bemerken, was auf ihn zukam. “Ich konnte das Rennen auf den Bildschirmen rund um die Strecke mitverfolgen und habe gesehen, dass Valentino kommt. Ich wollte einfach nur konstant weiterfahren, aber dann sah ich Valentino von hinten näher kommen und wusste, dass er schneller war”, erklärte der Australier.
Wie dann mitzuverfolgen war, gab sich Stoner aber nicht so einfach geschlagen, denn auch er hoffte, den Zweikampf für sich entscheiden zu können. “Er war aber sehr gut und kam vorbei”, sagte Stoner, der Rossi nach der Ankunft im Parc Fermé dann auch zu seiner Leistung beglückwünschte – ähnlich wie es Rossi umgekehrt in Catalunya gemacht hatte. Was Stoner etwas ärgerte, war der Wind an der Strecke, der sehr böig war und die Maschine hin und her blies. “Das hat es für mich sehr schwer gemacht”, meinte er. Trotzdem war von besonders schlechter Laune bei Stoner nichts zu bemerken. “Ich bin froh, wo wir sind. Die Saison ist bislang gut gelaufen und ich freue mich, nach wie vor vorne zu sein. Ich bin ein Ducati-Mann”, sagte er mit einem Lächeln im Gesicht.
Noch größer war das Grinsen aber bei Nicky Hayden, der nach einer langen Durststrecke wieder auf das Podest zurückkehren konnte. “Es ist schön, wieder vorne zu sein”, meinte er nach seinem wilden Ritt, der ihn bereits in der ersten Kurve sieben Positionen gutmachen sah. “Ich wusste, dass ich wie ein Hund kämpfen musste. Es war aber sehr schwer. Valentino ist sehr schnell bei mir vorbeigekommen und dann fuhr er auch noch an Hopkins vorbei. Da war es schwer, mitzuhalten”, erzählte Hayden, der sich im weiteren Rennverlauf aber auch Hopkins schnappte und beinahe identische Rundenzeiten wie die Spitze fuhr. “Danke an alle bei Honda für die Hilfe. Jetzt bereiten wir uns weiter auf Laguna Seca vor und hoffentlich läuft es dort auch so gut”, schickte der regierende Weltmeister noch ein paar Wünsche in die Zukunft.
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Foto: Sutton
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Toni Elias hat sich beim ersten freien Training zum Grand Prix von Holland in Assen bei einem Sturz das Bein gebrochen. In der schnellen letzten Schikane verlor er die Kontrolle über seine Maschine, nachdem das Vorderrad nach einer Bodenwelle ausgebrochen war. Elias wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Wer ihn bei Gresini Honda ersetzt, ist noch nicht bekannt. Schnellster im ersten Training war WM-Sitzenreiter Casey Stoner vor seinem engsten Verfolger Valentino Rossi.
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“Für uns lief es am Nachmittag richtig gut, die Arbeiten am Motorrad verliefen positiv und am Ende der Session hatte ich ein gutes Gefühl. Es sieht so aus, als wenn wir schon den richtigen Reifen für das Rennen gefunden hätten”, so Stoner über seinen ersten Werktag auf der Strecke in Assen. Hinter Randy de Puniet belegte der Weltmeister Nicky Hayden den dritten Rang, sein Rückstand auf die Spitze betrug nach zwei Trainingsstunden nur 0,286 Sekunden.
Nicht weniger schlecht verlief es für den in der Weltmeisterschaft auf dem zweiten Platz liegenden Valentin Rossi. Nach dem zweiten Rang im ersten Training belegte der Italiener auf seiner Yamaha, die mit einem neuen Design beklebt war, die vierte Position. Größer war der Rückfall bei Alex Hofman. Der Deutsche, am Vormittag noch auf Rang fünf platziert, fiel nach der Mittagspause bis auf die vierzehnte Position zurück und musste mit einem Rückstand von einer Sekunde leben.
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