Marko

Keine Ruhe für STR-Piloten

 

Helmut Marko und das Red-Bull-Nachwuchsprogramm sind für eine harte Hand bekannt. Zuletzt bekam Brendon Hartley zu spüren, dass nur Leistung zählt. Gleiches gilt auch für Sebastien Buemi und Jaime Alguersuari, die vom Team zwar schon für 2011 als Toro-Rosso-Einsatzfahrer bestätigt wurden, laut Marko sich darauf aber nicht ausruhen dürfen.

“Die Fahrer müssen sich bestätigen und weiter entwickeln”, sagte Marko gegenüber loala1. “Manöver wie von Alguersuari, der Buemi ins Heck kracht, dürfen natürlich nicht passieren. Derzeit ist die Besetzung gut, aber wir haben mit Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne zwei sehr schnelle Junioren.”

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Liuzzi und der McLaren-Traum

Vertrag für 2011

 

Jeder Rennfahrer träumt davon Rennen und Titel zu gewinnen. So auch Tonio Liuzzi. Derzeit steht der Italiener, der bei Red Bull und Toro Rosso schon als gescheitert galt, bei Force India unter Vertrag. Dort sind GP-Siege nur unter gewissen Umständen möglich, aber sehr unwahrscheinlich. Sein Traum ist es deshalb, beim Teampartner McLaren anzudocken.

“Wer hätte letztes Jahr gedacht, dass Mark Webber um den Titel fahren würde?”, hält Liuzzi nichts für unmöglich. Nach einem guten Start und einer kleinen Schwächephase überzeugte Liuzzi in Kanada wieder. “Ich fühle mich bei Force India wohl und habe einen Vertrag für die Saison 2011″, sagte er Autosprint

Gleichzeitig wird Testfahrer Paul di Resta mit einem Renncockpit in Verbindung gebracht. Liuzzi hat ohnehin höhere Ziele. “Mein Ziel und Traum ist es, für McLaren zu fahren, sie waren immer mein Lieblingsteam.”

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Sauber

Zu viele Motorschäden

 

Bei den Tests zählten sie noch zu den Geheimfavoriten, mittlerweile ist Sauber mit nur einem Punkte aus acht Rennen eine der Enttäuschungen der ersten Saisonhälfte. “Bringen wir es auf den Punkt. Der C29 ist eine Krücke”, wird Peter Sauber vom Blick zitiert. “Da können wir nur noch herumbasteln. Ein unangenehmes Abschiedsgeschenk von BMW und Willy Rampf. Unsere ganze Hoffnung liegt jetzt auf dem C30 für nächstes Jahr.”

Besonders schwer wiegen die Zuverlässigkeitsprobleme, die vor allem den Ferrari-Motor betreffen. “Fünf Ferrari-Motorschäden in acht Rennen. Das können wir nicht akzeptieren”, klagt Sauber. “Damit kommen wir bei je acht Motoren pro Fahrer nicht über die Runden. Wir brauchen sicher mehr – dann gibt’s eben zehn Strafplätze.”

Ferrari-Testfahrer Marc Gené kann die Probleme der Schweizer nicht nachvollziehen. “Ferrari hat die Probleme mit den Motoren gelöst, aber Sauber hatte wieder einen Schaden”, sagte er El Mundo. “Vor zwei Monaten gab es einen Grund, aber jetzt ist es sehr seltsam. Sie müssen das mit Ferrari analysieren.” Der Spanier glaubt, dass es womöglich am Sauber-Auto liegt. “Es ist überraschend, dass Toro Rosso nie ein Problem hatte.”

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Alguersuari hatte keine Bedenken

In Zukunft für Red Bull

 

Im Winter schien die Zukunft von Jaime Alguersuari bei Toro Rosso am seidenen Faden zu hängen. Das Team suchte Budget und der Spanier stand einige Zeit im Mittelpunkt der Spekulationen. Er selbst blieb allerdings ruhig. “Ich hatte einen Vertrag mit Red Bull und das Wort von Dietrich Mateschitz”, verriet Alguersuari gegenüber Diario Sport.

Aus seiner Sicht hätte es keinen Sinn gemacht, ihn mitten in der Saison 2009 anstelle von Sebastien Bourdais ins Auto zu setzen und um dann keine Zeit zum Lernen zu geben. “Das einzige Problem war, dass Toro Rosso wirtschaftliche und vertragliche Schwierigkeiten mit Red Bull hatte, aber ich blieb ruhig und arbeitete weiter”, so Alguersuari, der zukünftig gerne für das Schwesterteam ins Lenkrad greifen würde. “Ich lerne und wenn ich eines Tages einen Red Bull fahren oder die WM mit ihnen gewinnen könnte, wäre das fantaistisch.”

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3. Freies Training

Kubica sticht alle aus

 

Der Renault-Pilot Robert Kubica wird seiner Geheimfavoritenrolle gerecht: Im 3. Freien Training am Samstagvormittag fuhr der Pole in 1:14.806 Minuten die schnellste Zeit des Wochenendes. Knapp hinter ihm reihte sich Felipe Massa ein. Der Brasilianer hatte 0,046 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit des Polen. Weniger gut lief es für Massas Teamkollegen Fernando Alonso, der nach einem Fahrfehler in der Leitplanke landete und nur sechs Runden fahren konnte.

Noch weniger zum Fahren kam Timo Glock, dessen Virgin-Bolide bereits nach drei Runden mit einem Hydraulikdefekt ausrollte. Hinter Kubica und Massa reihten sich Mark Webber, Lewis Hamilton, Sebastian Vettel und Michael Schumacher in den Top-6 ein. Nico Rosberg erwischte im Schlussspurt keine wirklich freie Runde, kam aber immerhin hauchdünn hinter seinem Teamkollegen auf Platz 7.

Die Top10 komplettierten Sebastien Buemi im Toro Rosso, Adrian Sutil im Force India und Jenson Button im zweiten McLaren. Die Schlussminuten des 3. Trainings gaben bereits einen Vorgeschmack auf das zu erwartende Verkehrschaos im Qualifying – kaum ein Fahrer hatte freie Fahrt.

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